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Tempo 65 km/h auf Autobahnen und 35 km/h auf normlalen Landstrassen

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Tempo 65 km/h auf Autobahnen und 35 km/h auf normlalen Landstrassen

Beitrag von fidelio777 am 14.05.14 15:46

Irgendwie haben die hochstudierten Experten bei der ETH=Eidgenössisch Technischen Hochschule zuwenig zu tun. Denn anders als so etwas von einem hirnrissigen solchen Vorschlag hat glaube ich bis jetzt noch kein anderer Mensch zustande gebracht. Wahrscheinlich hat dieser Herr Axhausen wirklich nichts zu tun. Ich vermute mal, dass er auf seinem Schreibtisch ein Modell von einer Autobahn hat und daran herumspielt wie man in Zukunft staus vermeiden kann. Ich sehe ihn wie er an seinem Schreibtisch sitzt und mit den Modellautos einen künstlichen Stau verursacht um dann eben diesen wieder aufzulösen.

Aber sicherlich hat der vorher noch so richtig gekifft, denn anders kann ich mir solches nicht vorstellen.

Der hat doch wirklich das Gefühl er habe nun die Lösung gefunden damit es in Zukunft keine Staus mehr gibt. Er will doch tatsächlich behaupten, wenn man mit 65 km/h auf der Autobahn fährt so entstehen keine Staus mehr. Und auf den Landstrassen kommt dann die Höchstgeschwindigkeit von 35 bis 40 km/h zum tragen um auch so Staus zu vermeiden. Ist natürlich klar, dass da sofort die SP auf diesen Zug aufspringt und dies so rasch als möglich umsetzen will.

Ich glaube micht tritt ein Pferd. Dann können wir wieder zurück zu den Wurzeln und die Kutschen hervornehmen, denn damit kämen wir sicher wieder schneller voran.

Ich glaube der hat sich wirklich nichts überlegt bei diesem Vorschlag den er da macht.


Neue Limiten

14. Mai 2014 06:57; Akt: 14.05.2014 11:16

Mit Tempo 65 auf der Autobahn gegen Stau

von N. Glaus - ETH-Verkehrsexperte Kay Axhausen will mit einer massiven Temporeduktion die Stauproblematik in der Schweiz lösen. Die Autolobby tobt.


Die Staustunden steigen schweizweit jährlich an. So standen die Schweizer Autofahrer im vergangenen Jahr insgesamt 26'000 Stunden im Stau. Das sind über 850 Tage oder knapp 2,5 Jahre.

Um dieses Problem zu lösen, schlägt ETH-Verkehrsexperte Kay Axhausen eine massive Temporeduktion vor: Auf Schweizer Autobahnen soll man nicht schneller als 65 bis 70 km/h fahren. Auf allen anderen Strassen soll eine Tempolimite von 35 bis 40 km/h gelten. In Singapur kenne man dieses Modell bereits, sagte Axhausen gegenüber der NZZ.

Die SP-Nationalrätin Evi Allemann findet diesen Lösungsansatz sinnvoll: «Wir wollen den Verkehr auf Schweizer Strassen möglichst verflüssigen und das Unfallrisiko verringern. Da sind Temporeduktionen der richtige Weg.» Überhaupt ist Allemann davon überzeugt, dass flexible Tempolimiten die fixen ersetzen müssten, um zu Stosszeiten das Verkehrsaufkommen besser zu regeln. Der Vorschlag sei zudem ganz im Sinne des Bundes, der die Temporeduktion auf 80 km/h auf rund 400 Autobahnkilometern plant.

Auch der Zentralpräsident des Automobil Clubs der Schweiz Mathias Ammann kann der Temporeduktion Gutes abgewinnen: «Die Beschränkung des Tempos auf 70 km/h auf den Autobahnen kann eine vorübergehende Lösung zu Stosszeiten sein.» Längerfristig würde aber auch das nichts bringen.

Tempo erhöhen statt senken
Kritisch sind jedoch die Reaktionen seitens der Autolobby. «Diesen Vorschlag kann ich nicht ernst nehmen», sagt Nationalrat Walter Wobmann (SVP). «Je länger man fährt, desto länger befindet man sich auf der Strasse. Das heisst, es gibt noch mehr Stau. In diesem Sinne wäre Tempo 140 eine geeignete Lösung.»

Auch der Generalsekretär des Verbands Strasse Schweiz Hans Koller ist überzeugt, dass Axhausens Vorschlag keine Lösung ist. «Diese Möglichkeit geht von einem gleichmässigen Verkehrsfluss aus.» In der Realität gibt es aber verschiedene Strassenverkehrsmittel wie Personenwagen, Motorräder, Lieferwagen, Lastwagen oder Sattelschlepper, die alle unterschiedliche Bedürfnisse und Geschwindigkeiten haben. Eine konsequente Temporeduktion nütze deshalb nichts.

Doppelstöckige Autobahn als Lösung
Nur indem man die Strasseninfrastruktur ausbaue, könnten Staus verhindert werden, glaubt Hans Koller, Generalsekretär des Verbands Strasse Schweiz: «Es gibt keinen anderen Ausweg, als Hochleistungsstrecken zu bauen, die nicht überall eine Ausfahrt haben. Gibt es zu wenig Platz, um die Nationalstrassen auszubauen, müssen wir diese doppelstöckig oder mit Unterführungen konstruieren.» Doppelstöckige Autobahnen gibt es beispielsweise in den USA oder in Asien. Neben dem Ausbau der Infrastruktur befürwortet Koller auch Zwischenlösungen wie die Befahrung der Pannenstreifen oder die Verkehrsdosierung bei Autobahneinfahrten zu Stosszeiten oder die Verkehrsregulierung bei Autobahneinfahrten.

Dass die Strassen in der Schweiz noch mehr ausgebaut werden, dagegen wehrt sich Allemann. «Es braucht zwingend Alternativen. Mit einem Ausbau werden Engpässe nur verschoben.» Laut der Nationalrätin müsste unter anderem der ÖV so ausgebaut werden, dass noch mehr Leute das Auto zu Hause lassen. Zudem müsste in den Städten und Agglomerationen der preisgünstige Wohnungsbau intensiviert werden, damit die Leute dort wohnen können, wo sie arbeiten.

Umfrage

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2 % Insgesamt 14553 Teilnehmer


Mein Kommentar im 20Minuten zu diesem Thema:
Zurück zu den Wurzeln?

Liebe Frau Allemann, lieber Herr Axhausen, danke für diesen Vorschlag. Ich wäre dann sogar dafür, dass wir wieder mit Pferden und Kutschen unterwegs sein sollten. Wir laden sie dann gerne dazu ein, die Pferdebollen zusammen zu lesen und auf den Miststock zu bringen. Das soviel zu dieser "hirnrissigen" Idee.

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Mit-Tempo-65-auf-der-Autobahn-gegen-Stau-17289044

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