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Missbrauch von 114 behinderten Kindern

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Missbrauch von 114 behinderten Kindern

Beitrag von fidelio777 am 24.03.14 14:32

Im Jahr 2011 ist im Kanton Bern ein besonders schwerer Fall von Kindesmissbrauch mit behinderten Zöglingen aufgeflogen.

Der Täter, eine heute 57-jähriger Sozialtherapeut, konnte während Jahrzenten in nachweislich verschiedenen Heimen Kinder sexuell missbraucht. Es war die Rede von über 100 Kindern, sowohl Mädchen wie auch Knaben. Während der Untersuchungen konnten die Behörden nachweisen, dass der Täter 114 Kinder missbraucht hatte.

Die Anklage "durfte" nur deren 33 Fälle zur Anklage bringen, da die anderen Fälle verjährt sind. Der Täter war nun vor Gericht und hat seine Taten alle "bereut". So sagt er es zumindest. Nun ist es ja so, dass wir in der Schweiz über ein neues Gesetz abgestummen haben, welches die Verjährung von solchen Delikten nicht mehr vorsieht. Und trotzdem wurden nicht alle Fälle die er begangen hat zur Anzeige gebracht (verjährt). Die Begründung weshalb nicht alle Straftaten angeklagt wurden, beruht nun auf folgendem: Das Gesetz ist nach bekannt werden dieses grausamen Falles in kraft getreten und somit dürfen nicht alle Fälle gerichtlich beurteilt werden.

Während dem Prozess wurden einige Grausamkeiten die der Täter begannen hat bekannt. Er ging ganz gezielt und sehr hinterhältig vor. Und er hat dies nicht nur in der Schweiz gemacht sondern auch in Deutschland. Man muss sich schon fragen wie ein Mensch während 29 Jahren unendeckt Kinder missbrauchen konnte und auch immer wieder neue Arbeitsstellen fand. Und dies sogar zweimal in der gleichen Institution. Man muss sich fragen, weshalb die Heimleitung in Interlaken, nach dem Hinweise eingeganen sind, dass bei diesem Mitarbeiter nicht alles korrekt ist, nicht reagierte und diesen gar nicht anstellte oder sogar das Arbeitsverhältnis kündigte.

Nun, gut, am letzten Freitag wurde nun das Urteil verkündet. Dazu muss noch folgendes erklärt werden: Es gab in der Schweiz ebenfalls eine Abstimmung über die Verwahrung von Straftätern die Missbrauch verüben. Dieses Gesetz muss eigentlich in solchen Fällen angewendet werden.

Der geneigte Leser bemerkt, dass geschrieben ist muss eigentlich angewendet werden. Das mit diesem muss anwenden wäre in diesem Fall ganz sicher gegeben.

Das Urteil lautet: 13 Jahre Haft und danach eine stationäre Behandlung.

Nun ist ganz klar, dass dieses Urteil nicht nachvollziehbar ist. Nicht einmal für Psychologen. Ich persönlich finde es ein Skandalurteil. Und ich hoffe die Staatsanwaltschaft zieht dieses Urteil weiter.

http://www.bernerzeitung.ch/panorama/vermischtes/13-Jahre-Gefaengnis-fuer-Sozialtherapeuten/story/30179488

Und noch einen Link von eben dieser Frau die die Verwahrungsinitiative ins leben gerufen hat und die das Stimmvolk angenommen hat. Sie nimmt dazu Stellung:

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Fall-HS-Chaaban-uebt-Kritik-/story/28685671

Und da verwundern sich die Behörden, wenn die Stimmbeteiligungen rückläufig sind.



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