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Vorratsdaten: Was Provider in sechs Monaten speichern

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Vorratsdaten: Was Provider in sechs Monaten speichern

Beitrag von Sakc _ Pauer am 26.03.12 15:40

Ab 1. April müssen Provider in Österreich sechs Monate lang die Verbindungsdaten ihrer Kunden speichern. Ermittler können im Fall der Fälle auf diese Daten zugreifen. Aus Vorratsdaten eines halben Jahres lässt sich viel schließen und mit ein wenig Kombinationsgabe sogar ein detailliertes Profil des persönlichen Beziehungsgeflechtes aufdecken.

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Re: Vorratsdaten: Was Provider in sechs Monaten speichern

Beitrag von politikjoker am 06.04.12 3:39

Jaja.
Ich sage halt, daß der 1. April als Termin nicht durch Zufall gewählt wurde.
Natürlich stimmt alles von wegen speichern müssen und nachprüfen können usw..

Das ganze hat nur einen "Schönheitsfehler":

lol! ES KANN NICHT FUNKTIONIEREN!!! lol!
rofl NICHT MAL THEORETISCH!!! rofl

* Es gibt einfach keine Datenspeicher, um die Mrd. Terrabyte von Daten irgendwo zu speichern. Bei aktuellen, recht hohen Preisen für Platten schon gar nicht!

* Die Speicherung - die gar nicht möglich ist geek - würde Performance-Einbußen bedeuten, da ja plötzlich jedes Kilobyte extra irgendwohin kopiert werden müßte.
Dass dann die Kundencenter ob de Massen an Beschwerden wegen Überlastung geschlossen werden müßten, sollte klar sein. teufel
Das wäre imho die Geschäftsschädigung des Jahrhunderts und kein Staat würde eine derartige Klagewelle aushalten. teufel

* Es gibt nicht die Armee der Ermittler, die die ganzen Mrd. von Terrabyte durchforsten könnten. rofl
Unsere scheitern ja schon meist an Kinderporno-Ermittlungen - und dabei geht´s um vergleichsweise zahlenmäßig "nicht vorhandene" Datenmengen!


Fazit: Alles nur nazi-artige BLENDUNG und Augenauswischerei, um von den echten Problemen abzulenken.
Aber es hat auch sein Gutes.
Lest mal mit obigen Punkten im Kopf die Meldungen der Medien zum ganzen Thema.
Zum Kringeln! rofl


*schüttelt ausgibigst den Kopf*
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Re: Vorratsdaten: Was Provider in sechs Monaten speichern

Beitrag von Bengelchen8 am 06.04.12 19:25

Aus obigem Link:
A1 würde Daten an Kunden nicht herausgeben

In Österreich sind Provider wie in Deutschland dazu verpflichtet, auf Anfrage eines Kunden alle über ihn gespeicherten Daten herauszugeben. Malte Spitz musste dennoch zuerst klagen, bevor er seine Vorratsdaten erhielt. In Österreich könnte das auch notwendig sein, wenn man einen Blick auf seine Vorratsdaten werfen möchte. Auf Anfrage von DiePresse.com antwortet A1 mit einem "eindeutigem NEIN". Auf Vorratsdaten dürfe nur auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zugegriffen werden, auch A1 selbst dürfe die Daten intern nicht ansehen. Auch bei T-Mobile wäre eine solche Anfrage nicht möglich, hieß es auf Nachfrage. Kunden könnten sich lediglich an die Datenschutzkommission wenden, um zu erfahren, welche Daten gespeichert würden und wie diese verarbeitet werden.
Jetzt aber! teufel engel
Was gilt denn nun?
Gilt jetzt das Gesetz, dass jeder Provider auf Anfrage des Kunden die Daten herausrücken muss, oder nicht?
Ich sehe schon eine Klagswelle auf die Provider zurollen; kann ja heiter werden--->unsere Gerichte haben ja eh nichts anderes zu tun....
@politjoker
Da bist du leider im Irrtum! Da kommen keine Milliarden an Terrabyte zustande; die IP-Zuweisung wurde ohnedies vorher schon gespeichert (bei dynamischen IP's wäre es sonst unmöglich gewesen einen User im Nachhinein auszuforschen). Die Mail-Kontakte und der andere Scheiß ist ein Lärcherlschaß gegen das was schon längst auf den diversen Servern "gebunkert" wird!

Lustig wird's wie gesagt dann, wenn die ersten Klagewütigen ihr Recht auf Information einfordern! Spätestens dann wird wohl die offizielle Version der Datenspeicherung gekippt werden.
Dass schon längst jeder Furz gespeichert wurde ist leider den meisten nicht bewusst!

PS.: Nur so am Rande; freu mich wie ein kleines Kind über meinen neuen Rechner (heute abgeholt; 8-Kern Prozessor a' 4GHz; 16GB RAM; usw...); flutscht "wie Sau"; obwohl Proxy dazwischen... teufel teufel teufel teufel engel
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Re: Vorratsdaten: Was Provider in sechs Monaten speichern

Beitrag von politikjoker am 07.04.12 21:01

Was mich momentan viel mehr interessieren würde:
Was is denn eigentlich, wenn die Provider das Gesetz ignorieren oder nicht ordentlich alles speichern, was sie sollen..?
Gibt´s da eigentlich Strafen..?
Ich hab´in der ganzen Diskussion nämlich nix davon gehört - und im Artikel auch nix gelesen.
Falls es da nämlich keine Strafen gibt, dann rofl ist das ganze so oder so nur "Blendung", da das ganze Theater wirklich nur "Füllmaterial" is, da ohne Strafe niemand sich ernsthaft um irgendwas schert. lol!

Die nächste kuriose Sache:
Im Artikel wurde über VDS ganz cool ermittelt, wo wer wann ziemlich genau war.
*AHA* und das bringt genau soooviel mehr...? confused
Was passiert denn so an Straftaten im Netz..?
Kinderporno, strafbare Posts, Verkauf von Raubkopien usw. .
Gut.
Was bitte interessiert dabei groß, wann wer wo hockt..? Suspect
Die IP is da immer noch ausschlaggebend - und nicht, ob ich jetzt in der Würstchenbude sitze, oder doch zuhaus.

Vielleicht, dass man den Kriminellen über Handy-Standort-Daten eine Anwesenheit an Tatorten nachweisen kann..?
Aber selbst da sehe ich gewisse "Probleme", da die LINKS unterwanderte Justiz weit länger, als sechs Monate braucht, um überhaupt mal was zu verhandeln:
http://www.youtube.com/watch?v=i6LXpsdckRw

Und selbst wenn - beweis mal, dass die Anwesenheit eben kein Zufall war!
Viel Spass!
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Re: Vorratsdaten: Was Provider in sechs Monaten speichern

Beitrag von politikjoker am 07.04.12 21:39

Weiters: Wie soll ich mir das eigentlich jetzt vorstellen..?
Wir haben einen Raubüberfall und alle Handy-Besitzer in der Umgebung sind verdächtig.
Gut.
Dann mache ich mir so hübsche Tabellen, dann überprüfe ich jeden der zig Leute genauer mit x Beamten (die wir nicht haben teufel ) und dann und daaannnnn...fluche ich, weil der Kriminelle ein Wertkartenhandy oder geklautes Handy benutzt hat und ich keine Ahnung habe, wer das eigentlich ist. lol!
Einfacher wird´s wenn ich den Verdächtigen schon im Sack habe - aber wann passiert das schon..? Shocked
Außerdem will ich ja jetzt die Verbrecher besser einfangen können - und nicht noch immer nur hoffen und warten müssen! confused
Außerdem darf der das Handy noch nicht weggeworfen haben und dann war er laut Anwalt ja nur zufällig da usw. confused
=> AFFENTHEATER!!! devil

Bis jetzt schaut für mich dieses ganze Theater mehr nach einem Affentheater und BLENDUNG aus, da mir der große neue Nutzen doch eher verborgen bleibt.
Außerdem wird eh schon alles und jedes gespeichert, wie der "Abmahnwahn" beweist.
http://www.youtube.com/watch?v=hTRpfOFrM7I

Sieht mir eher nach einer "techno-Spielerei" für Linksfaschisten wie dieser Grünen Typ aus, die den ganzen Tag nix Anderes zu tun haben, als gegen das Feindbild Staatsmacht fanatisch sturm zu laufen - selbstverständlich ohne sonderliche Ahnung von irgendwas.

Dieses Feindbild der LINKEN hat übrigens tiefere Wurzeln, als man denken würde, wie sie selber uns aufklären:
http://www.youtube.com/watch?v=XTpwai_sVTc

Oder....was is da jetzt wirklich genau dahinter..???
Wo ist denn jetzt wirklich der große "Mehrwert"..? confused


confused Suspect
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