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DIE LANDESPFLEGEANSTALT IN NOT

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DIE LANDESPFLEGEANSTALT IN NOT

Beitrag von FranzSchneider am 29.08.11 10:25

DIE LANDESPFLEGEANSTALT IN NOT 1
Mit Pflegedienstleiterin Oberschwester Lisi Danzl
An der Müllner Hauptstraße Nr. 6 steht eine
charakteristische Baugruppe, die gleichsam
den stadtseitigen Eingang in die Vorstadt Mülln
markiert. Ein Haus samt Kapelle am Hang zum
Salzachufer, das sogen. Leprosenhaus. Außen
kündet ein barockes Bild der Mantelteilung des hl. Martin den ursprünglichen Stiftungszweck der christlichen Barmherzigkeit. Urkundlich wird es erstmals 1298 genannt. Schon damals gab es eine gotische Kapelle, auf der Salzburger Stadtansicht 1553 in St. Peter an der heutigen Stelle aufscheint. Die Kapelle wurde abgebrochen, um der Stadtmauer beim Klausentor Platz zu machen, später an der heutigen Stelle als barocker Neubau errichtet. Seelsorger waren die Augustiner-Eremiten von MülIn. 1765 war eine Erweiterung, 1858 eine Renovierung.
Das heute im Hochaltar verehrte Gnadenbild ist eine Kopie der Marienstatue zu Dorfen in Oberbayern und wurde 1733 der Leprosenhauskirche gestiftet. Das Mirakelbuch befindet sich noch heute sorgsam gehütet bei uns.
Das bis 1947 so genannte Leprosenhaus war im Mittelalter eine Zufluchtstätte von Armen, Kranken, Obdachlosen und ausgegrenzten Leuten. Heute ist es eine segensreiche Einrichtung für schwer- und schwerstpflegebedürftige Menschen. Bis 1967 betreuten die Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul mit großem persönlichen Einsatz dieses Heim. Dann wurde es an die von ihnen 1948 gegründete Gemeinschaft der Luisenschwestern übergeben.
Die Luisenschwestern sind eine freie Berufsgemeinschaft, welche sich nach dem Vorbild der hl. Luise de Marillac orientiert (12.8.1591-15.3.1660), der Gründerin dieser Gemeinschaft. Unter großen persönlichen Opfern stellte sie sich ganz in den Dienst der Armen und Kranken. Durch ihre Vorbildwirkung konnte sie viele Menschen für diesen Dienst begeistern.
Heute wirkt P. Franz Lauterbacher als Seelsorger der Heimbewohner. Durch seine Begleitung gewinnt das Heim an Atmosphäre und Wärme. Er vermittelt unseren Heimbewohnern und auch dem Pflegepersonal das passende Maß an Lebensfreude, welches zum Gelingen eines jeden Tages notwendig ist.

Grundsätzliches zu unserer Tätigkeit und was uns immer dabei hilft
• Das Alter, die Abschlußphase des individuellen Lebens, ist oft beschwerlich. Nicht jeder alte Mensch kann sich leicht an den veränderten Tagesablauf, seine veränderte Position in der Gesellschaft, den neuen Lebensraum gewöhnen. Er braucht unsere Hilfe und sehr viel Liebe und Verständnis.
• Es ist unserem Pflegeteam ein ehrliches Anliegen, in der verfügbaren Zeit das Beste für unsere Kranken zu tun. Ihnen in Achtung und Menschenwürde zu begegnen und den nötigen Respekt vor Alter und Eigenart zu wahren
• Neben den medizinischen und pflegerischen Tätigkeiten werden auch die spirituellen Bedürfnisse der Pfleglinge wahrgenommen. Die rege Teilnahme an den sonntäglichen Gottesdiensten in unserer Kirche zeigt, daß sich dort das menschliche Miteinander trotz aller sonstigen Schwierigkeiten entfalten kann.
• Der luisianische Geist wurzelt im Glauben und bemüht sich, vorbildwirkend das Leiden unserer Bewohner zu erleichtern. Am Leid nicht zu zerbrechen und unsere Pfleglinge und deren Angehörige in dieser Zeit zu begleiten, ist eine Herausforderung für uns alle.
• Die rührende Zufriedenheit und Dankbarkeit der Betreuten gibt uns immer wieder Kraft für diese Aufgabe. Nächstenliebe und Glauben und die Schönheit der Natur helfen in vielfacher Weise, ihre Hilfsbedürftigkeit anzunehmen.
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Das soll alles zerstört werden! Die Politiker kennen keine Gnade, nur schöne Phrasen: "Was die menschliche Seite betrifft, ist es ein vorbildliches Heim... es wären aber Auflagen nötig...Wenn jemand eine Lösung hat, greife ich das gerne auf," sagte Scharer. Das Konzept der Schwestern hat sie aber ignoriert!
LHStv. Brenner stellte fest, "welch besonderer Geist in der LPA vorhanden ist, welche besondere Qualität hier durch die liebevolle Arbeit der Mitarbeiterinnen entstanden ist." Auch er gehört zum harten Kern der Schließer.
"Der direkte Kontakt zu den Salzburger Bürger(inne)n ist ein wichtiger Teil meiner Tätigkeit", sagt Burgstaller. Sie hat zweimal Bitten der Schwestern um ein Gespräch abgelehnt. Und die ÖVP sagt, daß sie die Entscheidung des zuständigen Koalitionspartners zur Kenntnis nehmen mußte. Trotz der Mogelei?

FranzSchneider
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