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Und da noch ein kleiner Streit bei den türkischen Theologen betreffend dem Ramadan.

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Und da noch ein kleiner Streit bei den türkischen Theologen betreffend dem Ramadan.

Beitrag von fidelio777 am 17.08.11 15:49

Die sind sich nicht einmal einig unter ihres gleichen.

Da ein Artikel über den Ramadan und deren folgen, resp. Begleiterscheinungen.

Ramadan


Türkische Theologen streiten um Fasten-Pille Erfüllt ein Moslem, der im Ramadan eine Fasten-Pille einnimmt, seine religiösen Pflichten? Türkische Theologen streiten um die Hunger dämpfenden Präparate.


Das bedeutet der Fastenmonat für Muslime


In der Türkei ist unter Theologen ein Streit um eine "Fasten-Pille" entbrannt. Die Tablette soll den täglichen Verzicht auf Nahrung und Wasser im Fastenmonat Ramadan für muslimische Gläubige erträglicher machen.

Die "Ramadan Fasting Tablet" wird im Internet damit beworben, sie unterdrücke Hunger und Durst und helfe damit dem Fastenden. Unter türkischen Theologen ist allerdings umstritten, ob das Präparat eine erlaubte Hilfe ist.

Süleyman Ates, früherer Leiter des staatlichen Religionsamtes der Türkei, sagte der türkischen Zeitung "Vatan", er halte die Ramadan-Pille für kein legitimes Hilfsmittel, weil das Gefühl von Hunger und Durst und damit der Entbehrung nun einmal zum Fasten gehöre. "Es ist nicht richtig, ein Präparat zu schlucken, das einen satt hält."

Dagegen sagte der Theologe Abdülaziz Bayindir demselben Blatt, der Islam verlange kein Hungergefühl. Schließlich gehöre das Sättigungsgefühl zum Essen – "wer das nicht für zulässig hält, der darf überhaupt nichts essen"

Laut einer Umfrage halten sich rund 60 Prozent der Türken strikt an das Fastengebot im Ramadan. In diesem Jahr ist der Verzicht auf jegliche Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang eine besondere Herausforderung, weil der Ramadan in die heißeste Zeit des Jahres fällt. KNA/spf

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13547885/Tuerkische-Theologen-streiten-um-Fasten-Pille.html

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Re: Und da noch ein kleiner Streit bei den türkischen Theologen betreffend dem Ramadan.

Beitrag von Steirabua am 17.08.11 21:01

Die (christliche ?) Fastenzeit bei uns, nach dem Aschermittwoch, die ist noch einsichtig.
Aber dieser Ramadan, ... tagsüber fasten und dann abends wieder reinhauen, da liegt meiner Meinung kein Sinn drin.

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Re: Und da noch ein kleiner Streit bei den türkischen Theologen betreffend dem Ramadan.

Beitrag von Neo am 17.08.11 21:31

Steirabua schrieb:Die (christliche ?) Fastenzeit bei uns, nach dem Aschermittwoch, die ist noch einsichtig.
Aber dieser Ramadan, ... tagsüber fasten und dann abends wieder reinhauen, da liegt meiner Meinung kein Sinn drin.


in keiner religion so wie sie praktiziert wird liegt ein sinn

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Re: Und da noch ein kleiner Streit bei den türkischen Theologen betreffend dem Ramadan.

Beitrag von Steirabua am 17.08.11 22:36

[quote="Neo"] in keiner religion so wie sie praktiziert wird liegt ein sinn [quote]

Der Sinn ist das "Disziplinieren" der Gläubigen, die sollen nicht nachdenken sondern nur befolgen. Christentum, wie Islam, wie Wudu, ... und so fort.
Wer nach diesem Sinn handelt, stellt sich selbt ein Armutszeugnis aus.

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Re: Und da noch ein kleiner Streit bei den türkischen Theologen betreffend dem Ramadan.

Beitrag von heireiad am 18.08.11 1:46

also ich fresse und saufe wann,wo und was mir passt!
ich glaube zwar an was (oder jemanden),aber sicher nicht an die kuttenbrunzer. die können mich,wenn sie wollen la
sollten sie es noch nirgends gelesen haben hier:ich bin christ und glücklich mit einer jüdin verheiratet.
ich hoffe,dass jetzt alles klar ist,denn ich bin zu faul romane zu schreiben.
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Re: Und da noch ein kleiner Streit bei den türkischen Theologen betreffend dem Ramadan.

Beitrag von fidelio777 am 18.08.11 8:49

Steirabua schrieb:Die (christliche ?) Fastenzeit bei uns, nach dem Aschermittwoch, die ist noch einsichtig.
Aber dieser Ramadan, ... tagsüber fasten und dann abends wieder reinhauen, da liegt meiner Meinung kein Sinn drin.

Die Fastenzeit soll den Geist und den Körper reinigen. Das wäre mal ein Sinn des Fastens.


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Re: Und da noch ein kleiner Streit bei den türkischen Theologen betreffend dem Ramadan.

Beitrag von fidelio777 am 18.08.11 9:00

Da sind die Begründungen des Fastens. So kann jeder nun mal sehen und sich eine eigene Meinung bilden über das Fasten und deren Sinn. Für die gläubigen macht es sicher Sinn, dass sie fasten.

Nur beim Ramadan, da habe ich meine Zweifel. Es kann ja nicht sein, dass ich vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen und trinken darf. Sobald aber Nacht ist, dann wird gandenlso zugeschlagen. Und das hat mit Fasten eigentlich überhaupt nichts zu tun.

Und das ist meine persönliche Ansicht.

Warum überhaupt gefastet wird

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Fasten ist Bestandteil aller Weltreligionen und häufig mit Zeremonien verbunden. Der befristete Verzicht auf Speisen und Getränke soll Körper und Seele reinigen, einen Zustand innerer Ruhe herbeiführen, Raum für Gebet und Meditation schaffen

Mohammed fastete, bevor ihm der Koran offenbart wurde, Moses fastete, bevor er Gottes Wort empfing. Jesus zog sich zum Fasten für 40 Tage in die Wüste zurück, um sein öffentliches Wirken vorzubereiten.

Der Begriff geht auf das gotische Wort „fastan" zurück: festhalten, beobachten, bewachen. Die Formen des Fastens sind ganz verschieden:

Im Christentum
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Mit dem Aschermittwoch beginnt für gläubige Christen die 40-tägige Fastenzeit. Sie ist die Vorbereitung auf Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Früher galten für diese Zeit strengere Regeln. Echte Fastentage sind nach der katholischen Lehre heute nur noch Aschermittwoch und Karfreitag. An diesen Tagen ist jeweils nur eine – fleischlose – Mahlzeit erlaubt

Für die übrige Zeit wird zumindest der Verzicht auf Fleisch empfohlen. Ausnahmen gelten für Kinder und Jugendliche, alte, kranke und schwer arbeitende Menschen. Für Protestanten ist Fasten keine Pflicht. Im Jahr 325 legte das Konzil von Nicäa den Ostertermin fest – den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond – und schrieb ein vorangehendes 40-tägiges Fasten vor. Das sind genau betrachtet zwar mehr als 40 Tage – doch werden Sonntage nicht mitgerechnet.


Im Judentum
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Als Höhepunkt der am Neujahrstag Rosch Haschana beginnenden zehn Bußtage ist der Versöhnungstag Jom Kippur der wichtigste jüdische Festtag. An diesem Tag der Reue, Buße und Umkehr erhoffen sich Gläubige die Vergebung ihrer Sünden. Der Gottesdienst dauert den ganzen Tag

Vom Beginn des Festes bis zum Sonnenuntergang des folgenden Tages soll auf Essen, Trinken und Baden verzichtet werden. Erlaubt ist nur, Hände und Augen mit Wasser zu benetzen. Zur festlichen ersten Mahlzeit nach dem Fasten wünscht man sich ein gutes Jahr.


Im Islam
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Der Fastenmonat Ramadan hat für die weltweit rund 1,3 Milliarden Muslime eine besondere religiöse Bedeutung. Im neunten Monat des islamischen Mondkalenders sollen Muslime von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex verzichten.

Von den Vorschriften ausgenommen sind Kranke, Alte, Kinder, Reisende und Schwangere. Fasten ist eine im Koran verankerte muslimische Pflicht und gilt neben dem Glaubensbekenntnis, täglichen Gebeten, dem Geben von Almosen und der Wallfahrt nach Mekka als einer der fünf Grundpfeiler des Islam.

Ramadan findet immer im neunten Monat statt, da nach islamischer Überlieferung der Engel Gabriel dem Propheten Mohammed während dieser Zeit die 114 Suren des Korans verkündet hat. Den Abschluss der Fastenzeit feiern die Gläubigen traditionell mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr). Zu den Feiern gehören Gebete in der Moschee, Verwandtenbesuche und ausgiebige Festessen.

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13547885/Tuerkische-Theologen-streiten-um-Fasten-Pille.html

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Re: Und da noch ein kleiner Streit bei den türkischen Theologen betreffend dem Ramadan.

Beitrag von Steirabua am 18.08.11 9:07

Wenn ich mich entschließe, aus den genannten, plausiblen Gründen zu fasten, brauche ich von keiner Religion eine Vorgabe, weder von der Art noch eine Kalender-Zeit.

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Re: Und da noch ein kleiner Streit bei den türkischen Theologen betreffend dem Ramadan.

Beitrag von fidelio777 am 18.08.11 10:04

Ich finde es sollte da jedem selbst überlassen sein, ob und wie und wann er fasten will. Die Fastenzeit ist zum Beispiel in der reformierten Kirche und in den Freikirchen nicht vorgeschrieben.

Wenn ich fasten will, dann faste ich wann ich will.

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