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bei den Eidgenossen

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bei den Eidgenossen

Beitrag von Sakc _ Pauer am 19.04.11 8:11

das Eingangsposting lautete :

Wir werden terrorisiert, weil wir Schweizer sind

Der schmucke Garten sieht aus wie ein Schlachtfeld. Die violetten Gartenstühle liegen im Zierteich. Die Blumentröge sind umgeworfen. Sträucher ausgerissen. An die Hauswände sind üble Beschimpfungen geschmiert.

Es ist der bisher letzte Akt des Terrors, den die Familie Caderas aus Wohlen AG ertragen muss. Denn in der schmucken Reihenhaussiedlung herrscht Krieg!

Ausländer-Clan will ihr Haus

Seit über zwei Jahren ist die vierköpfige Familie Opfer solcher Anschläge. «Wir werden terrorisiert, weil wir Schweizer sind», erklärt Urs Caderas (43). «Rund um uns herum lebt ein Ausländer-Clan. Die wollen unser Haus, damit ihre Freunde hier einziehen können.»

In Wohlen leben die Caderas schon seit sechs Jahren. «Zu Beginn wohnten in dieser Strasse nur ältere Menschen. Später kauften immer mehr Ausländer aus Serbien-Montenegro die Häuser», erzählt der zweifache Familienvater.

2008 will die Familie ins Tessin ziehen. Bietet ihr Haus zum Verkauf an. Doch dann brennt das Haus im Tessin ab, die Caderas müssen in Wohlen bleiben. Das passt ihren neuen Nachbarn gar nicht.

«Unsere Nachbarn boten uns 80 000 statt 550 000 Franken für unser Haus. Sie bräuchten es dringend für ihre Landsleute», sagt Sylvia Caderas (49). «Und wenn ich Hure nicht sofort hier ausziehe, dann sei ich irgendwann einfach tot, drohten sie.»

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von bushi am 19.04.13 18:45

BunterKanzler schrieb:Für solche Mehrfach-Dauer-Straftäter gab es in der guten alten Zeit langjährige Aufenthalte in gut eingezäunten Arealen aus denen man nur schwer wieder rauskam. So schützt ein Staat seine rechtschaffenen Bürger vor solchen Gfrastern.
meinst Du ein Anhaltelager wie seinerzeit in Wöllersdorf oder ein Internierungslager wie auf Guantanamo Question
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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 22.04.13 8:39

BunterKanzler schrieb:Für solche Mehrfach-Dauer-Straftäter gab es in der guten alten Zeit langjährige Aufenthalte in gut eingezäunten Arealen aus denen man nur schwer wieder rauskam.
So schützt ein Staat seine rechtschaffenen Bürger vor solchen Gfrastern.

Ich wäre dafür, dass solche Gfraster hinter Gitter gehören und zwar sehr, sehr lange. Danach gehören die ausgeschafft in ihr Land und dort gleich wieder in den Häfen. Denn die dortigen Anstalten sind doch um einiges härter als die hiesigen "Hotalanstalten".

Aber nein die Justiz hat angst vor solchen Tätern und lässt sie lieber laufen. Somit kann man dem Bürger ja noch ein wenig ein unsicheres Gefühl eintrichtern und gleichzeitig einen Beitrag leisten zur Integration von solchen Gfrastern.

Ich könnte nur noch 121 ab so vieler Dummheit von unseren Richtern und Justizlern. Aber eben typisch Gutmensch.

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von Sakc _ Pauer am 24.04.13 18:35

Schweiz macht EU-Grenzen auch für Österreicher dicht

Die Schweiz schränkt die Zuwanderung aus allen EU-Staaten, darunter Österreich, ein. Mit der Aktivierung der sogenannten "Ventilklausel" im Personenfreizügigkeitsabkommen mit der Europäischen Union soll die Zuwanderung "wirtschafts- und gesellschaftsverträglich" gestaltet werden, teilte die Schweizer Regierung am Mittwochnachmittag in Bern mit.

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 26.04.13 14:20

Nun ist die Stimmung in Brüssel leicht im Keller. Die Damen und Herren in Brüssel sind leicht verkühlt weil die Schweiz die Ventilklausel einführen will. Angeblich ist diese Klausel ja in den Schengen-Verträgen festgehalten.

Neu ist jetzt sogar noch ein Streit darüber entbrannt wer den nun mit den richtigen Zahlen spiel. Ob die (L)Eidgenossenschaft oder Brüssel.

Hier geht es eigentlich nur darum, dass man die Arbeitslosigkeit in der Schweiz in den Griff bekomen will. Und die Behörden resp. die Bundesrätig Sommaruga erhofft sich dadurch ein wenig Popularität in der Bevölkerung damit sie sagen kann: Seht her liebe Bürgerinnen und Bürger ich setze mich doch für die Anliegen ein die ihr habt (am Stammtisch). Hinter dieser ganzen Debatte steckt niemand geringerer als die Wirtschaft Lobby.

Dies ist heute, resp. gestern in der Onlineausgabe der 20 Minuten zum lesen:

Ventilklausel

25. April 2013 17:39

Zahlenstreit zwischen Schweiz und EU

Laut der EU müsse die Schweiz 60'440 fünfjährige B-Bewilligungen für alle 25 betroffenen EU-Staaten erreicht haben, damit sie die Ventilklausel anwenden könne. Die Schweiz hat anders gerechnet.



Zwischen der Schweiz und der EU herrschen unterschiedliche Meinungen vor, wie hoch die Zahl der eingewanderten Arbeitnehmer sein muss, damit die Ventilklausel angerufen werden kann. Nun nennt die EU eine konkrete Zahl.

Diese liegt bei 60'440 für fünfjährige B-Bewilligungen - und zwar für alle 25 betroffenen EU-Staaten zusammengerechnet. Diese Schwelle müsse bis Ende Mai erreicht sein, damit die Zuwanderung begrenzt werden dürfe, hiess es am Donnerstag seitens eines EU-Funktionärs.

Damit bestätigte der Funktionär gegenüber der Nachrichtenagentur SDA eine auf der Homepage der «Nordwestschweiz» publizierte Information. Eine separate Zählweise für die EU-8 und EU-15 verstosse gegen das Personenfreizügigkeitsabkommen.

Ventilklausel verlängert

Die Schweiz hat bei ihrem Entscheid die Zuwanderung getrennt berechnet: Bei den EU-17-Ländern liegt gemäss Schweizer Berechnungen die Schwelle der Bewilligungen bei 56'268, die in der Zeitspanne zwischen dem 1. Juni 2012 und dem 31. Mai 2013 überschritten werden muss.

Da die Ventilklausel gegenüber den EU-8-Staaten bereits aktiviert ist, verlängerte der Bundesrat diese ab dem 1. Mai um ein Jahr, ohne dass zusätzliche Bedingungen erfüllt sein müssen.

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Zahlenstreit-zwischen-Schweiz-und-EU-16718061

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Der ganz normale Wahnsinn.

Beitrag von fidelio777 am 02.05.13 15:46

Obwohl bereits Behördenbekannt und vorbestraft, kann dieser jugendliche machen was er will. Wäre es ein Schweizer wäre er sofort in eine Besserungsanstalt eingewiesen worden. Der darf aber wieder auf freien Fuss. Das ist ein Resultat unserer Multikultiregierung.


Auf Strolchenfahrt

Vorbestrafter Raser (13) crasht BMW der Schwester

HÖRI - ZH - Ein 13-Jähriger baute gestern Morgen auf einer Strolchenfahrt einen Unfall. Die Polizei verhaftete den jugendlichen Raser, der schon vor Kurzem in einem Auto gestoppt wurde.

Publiziert: vor 51 Minuten, Aktualisiert: vor 9 Minuten, 2.5.2013


Sie hätten am 1. Mai ausschlafen können, suchten aber das Abenteuer: Ein 13-jähriger Serbe und seine zwei Schweizer Freunde (14 und 16) machten sich gestern Morgen in aller Frühe zu einer Strolchenfahrt auf.

Kurz nach 5.15 Uhr fuhr der 13-Jährige mit dem BMW seiner Schwester mehrmals durch die Hofstrasse in Höri ZH.

Dann raste er Richtung Bülach. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über den Wagen, fuhr geradeaus und prallte gegen einen Findling und eine Signaltafel.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Findling um einige Meter weggeschleudert.

Die drei Teenager hatten riesiges Glück: Sie blieben unverletzt und flüchteten anschliessend zu Fuss von der Unfallstelle.

Schon mit Auto des Vaters erwischt
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete den Unfallfahrer schliesslich an seinem Wohnort im Bezirk Bülach.

Er und die zwei Mitfahrer müssen sich nun vor der Jugendanwaltschaft verantworten, teilt sie mit. Der BMW erlitt Totalschaden.

Der Serbe ist der Polizei bereits bekannt. Erst vor rund drei Monaten wurde er wegen eines ähnlichen Delikts verhaftet.

Damals hatte er das Auto seines Vaters entwendet und war nach diversen Vergehen gegen das Strassenverkehrsgesetz und anschliessender Fahrerflucht von der Polizei gestoppt worden. (kko)

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/vorbestrafter-raser-13-crasht-bmw-der-schwester-id2290245.html

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 03.05.13 11:43

Ja, sogar aus Deutschland kommen die um sich die Ehre zu erhalten.

Wie im Brutalo-Game

02. Mai 2013 19:27

Nach Streit - Mann zerlegt BMW mit Kettensäge

Eskalation einer Fehde unter Ausländern: Ein Vater in Rage greift in Oensingen zur Kettensäge und zerlegt einen BMW. Tage später geht dieser in Flammen auf.


Szenen wie aus einem Brutalo-Videogame spielten sich in Oensingen ab: Ein 7er-BMW mit deutschen Kennzeichen fuhr am 24. April auf einem Parkplatz der Solothurner Gemeinde vor. Die Insassen gingen auf einen Teenager los, prügelten wüst auf ihn ein. Dessen Vater eilte herbei, bekam ebenfalls Schläge ab und drehte dann völlig durch: «Er holte eine Kettensäge, zerschmetterte alle Scheiben und zerlegte die Karosserie des Autos», schildert ein Augenzeuge.

Derweil türmten die Insassen aus Deutschland. Kurze Zeit später fuhren Polizei und Ambulanz vor. «Bei der Auseinandersetzung wurde eine Person verletzt und eine Motorsäge beschlagnahmt», bestätigt Thalia Schweizer, Sprecherin der Kapo Solothurn, den Vorfall.

BWM geht in Flammen auf

Damit nicht genug: Vier Tage später, am Sonntag gegen 23 Uhr, erlitt derselbe BMW auf dem Parkplatz an der Hauptstrasse endgültig Totalschaden: «Ich hörte eine Explosion, dann brannte die Luxuskarosse lichterloh», sagt ein Anwohner. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ob ein Zusammenhang mit der Prügelei bestehe, werde abgeklärt.

Warum es zu den wüsten Szenen mitten im Dorf kam, ist unklar. Gerüchten zufolge hatte eine Frauengeschichte via Facebook und eine Ehrverletzung die Insassen des BMW von Deutschland in die Schweiz geführt. Festgenommen wurde bisher niemand.

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/Nach-Streit---Mann-zerlegt-BMW-mit-Kettensaege-26714440

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Kosovare vor seinen Kindern exekutiert

Beitrag von fidelio777 am 23.05.13 6:48

Blutrache unter Landsleuten und das in einem kleinen Ort im Kanton Freiburg.

Sicherlich auch wieder nur eine Einzeltat. In meinen Augen nein. Die Täter reisten sogar aus dem Kosovo an und diese Tat zu vollbringen.

Blutrache?

12. Mai 2013 12.05.2013 14:43

Kosovare vor seinen Kindern exekutiert

Ein 36-jähriger Kosovare ist letzte Nacht vor seiner Garage in Frassens FR erschossen worden - vor den Augen seiner Freundin und seiner Kinder. Eine Angehörige vermutet eine Familienfehde im Kosovo.


Ein 36-jähriger Kosovare mit italienischem Pass ist am Samstag gegen Mitternacht in Frasses FR erschossen worden. Die Nachbarn, welche die Tat mitbekommen haben, sind schockiert. «Meine Tochter hörte unzählige Schüsse aus einer automatischen Waffe», sagt ein Nachbar. Dafür sprechen auch mehrere Markierungen der Polizei von Einschusslöchern vor dem Haus. Die mutmasslichen Täter, zwei Männer, sind flüchtig, wie die Kantonspolizei Freiburg mitteilte.

Nach ersten Ermittlungen haben die Täter auf den Mann geschossen, als sich dieser vor der Garage seines Hauses befand. Er war eben mit seiner 21-jährigen kosovarischen Freundin und den vier Kindern im Auto nach Hause gekommen. Seine beiden kleinen Töchter, die aus der Beziehung mit seiner Freundin stammen, mussten zusehen, wie ihr Vater erschossen wurde. Dabei waren ebenfalls seine zwei Buben im Alter von 6 und 8 Jahren aus seiner ersten Ehe mit einer Italienerin, die jedes zweite Wochenende bei ihrem Vater verbrachten.

Verbindungen zur Mafia?

«Ich glaubte schon immer, dass mein Verwandter Kontakt zur Mafia in Kosovo hatte», sagt eine Angehörige der Familie. So sei der Vater des Opfers in Kosovo erschossen und sein Bruder angeschossen worden. «Zudem ist der Clan in Kosovo seit Jahren in eine Familienfehde verwickelt. Ich gehe davon aus, dass der Streit nun auch in der Schweiz ausgetragen wird», so die Angehörige.

Die beiden Täter sind anschliessend geflüchtet. Sie seien zu Fuss über die Felder in Richtung Payerne entkommen, wie die Polizei mitteilte. Seither suchen zahlreiche Polizisten fieberhaft nach den Tätern. Eine Untersuchung wurde eröffnet.

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/romandie/story/23705926


Zuletzt von fidelio777 am 23.05.13 6:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 23.05.13 6:53

Blutrache in Albanien

22. Mai 2013 21:35

Was es mit dem Kanun auf sich hat

Geschehen in der Schweiz Morde unter Albanern und Kosovaren, berufen sich die Täter oft auf den Kanun. Das albanische Gewohnheitsrecht verpflichtet Familien zur Blutrache.


In den von der Umwelt praktisch abgeschnittenen Bergen Nordalbaniens regelte der Kanun über Jahrhunderte alle Aspekte des Zusammenlebens in der Gemeinschaft. In Zeiten der Fremdherrschaft durch die Osmanen und Griechen wirkte der Kanun identitätsstiftend. Keiner dieser Mächte gelang es, im gebirgigen Hochland ihr Rechtssystem durchzusetzen, auch nicht den Osmanen, die über 400 Jahre auf dem Balkan herrschten.

Demokratische Ansätze

Für das Verständnis des Kanuns ist es wichtig, die Sozialstruktur zu kennen, auf der die Gesellschaft in Nordalbanien ursprünglich basierte. Die kleinste Einheit ist die Grossfamilie, in der meist drei Generationen zusammenleben und die vom ältesten Mann geleitet wird. Er spricht in der Familie Recht und vertritt sie nach aussen. Er ist für die Taten aller Familienmitglieder verantwortlich. Frauen, die in die Familien einheiraten, werden nicht Teil der Grossfamilie, sondern bleiben Mitglied ihrer Ursprungsfamilie. Teilen sich Grossfamilien, bilden sie Bruderschaften, die ebenfalls vom Ältesten des Stammhauses geführt werden. Der Verband dieser Bruderschaften bildet schliesslich den Stamm. Der Stamm ist das oberste politische Organ in Sachen Rechtsprechung, Vertretung in der Hauptstadt und Staatsgewalt.

Der Kanun sieht vor, dass Konflikte innerhalb dieser Sozialstrukturen geregelt werden. Grundlage dafür sind Versammlungen der Hausältesten, die politische Entscheide fällen und Recht sprechen. Dabei gibt es klare Regeln. Die Todesstrafe kann nur von der allgemeinen Versammlung verhängt werden, wobei die Blutrache allerdings ausgenommen ist. Die Versammlung entscheidet gemäss Kanun auch über die Verbannung eines Stammesgenossen oder Krieg und Frieden. Diese gemeinsame Entscheidungsfindung an Versammlungen, die mit Landsgemeinden vergleichbar sind, zeigen, dass im Kanun rudimentäre demokratische Elemente zu finden sind.

Die Blutrache

Wird heute vom Kanun gesprochen, liegt das Augenmerk allerdings meist nicht auf der Gesamtheit der Regeln für das Zusammenleben in einer kargen, abgelegenen Bergregion, sondern auf jenem Aspekt des Strafrechts, der die Blutrache vorsieht. Tötet ein Mann ein Mitglied einer anderen Familie sieht der Kanun zunächst eine Busse für den Täter vor. Gleichzeitig fällt er mit der Tötung «in das Blut des Opfers». Er verliert seine körperliche Integrität und läuft Gefahr, selbst getötet zu werden. Der Teufelskreis der Blutrache beginnt. Ursprünglich galt die Blutrache nur für den Täter, später wurde sie auf alle männlichen Angehörigen der Familie ausgedehnt. Kinder und Frauen sind im Kanun von der Blutrache ausgenommen.

Da «das Blut nie verloren geht», folgt auf eine Blutrache zwingend eine neue Blutrache. Ist die Familie des Opfers nach der ersten Tötung «Herr des Blutes», fällt sie nach vollzogener Blutrache ihrerseits ins Blut der Familie des ersten Täters. Wer getötet hat, ist der Familie des Opfers bekannt, da sie informiert werden muss. Ihr bleibt kaum etwas anderes übrig, als zur Blutrache zu schreiten, da ein Verzicht von der Gemeinschaft als unehrenhaft angesehen wird.

Im Falle einer fahrlässigen Tötung sieht der Kanun nicht zwingend die Blutrache vor. Kommt eine Untersuchung zum Schluss, dass die Tötung unbeabsichtigt war, kommt der Täter mit einer Busse davon. Bei Körperverletzung ist auch eine Busse für den Täter vorgesehen, wobei dem Opfer das Recht zufällt, ihm nach dem Prinzip von «Auge um Auge, Zahn um Zahn» die gleiche Verletzung zuzufügen. Grundsätzlich hält der Kanun fest, dass Blutrache nur im Fall von Mord oder Totschlag erlaubt ist. Andere Vergehen ziehen eine Strafe, aber nicht den Tod durch Blutrache nach sich.

Die zentrale Stellung der Ehre

Es gibt aber auch Möglichkeiten, die Blutrache – zumindest für eine bestimmte Zeit – auszusetzen. Dabei ist das Prinzip der «Besa» wichtig. Der Begriff kann auf Deutsch nicht mit einem Wort übersetzt werden und bedeutet unter anderem Friedenspakt, Ehrenwort und Sicherheitsgarantie. Ein Aspekt der Besa ist, dass sie von der Blutrache Bedrohte für gewisse Zeiten schützt und gleichzeitig den zur Blutrache Verpflichteten davon entbindet, ein Verbrechen zu rächen. Die Besa kann entweder von der Opferfamilie gewährt werden oder im Falle einer allgemeinen Besa, die nicht unbedingt zeitlich beschränkt ist, von der Versammlung beschlossen werden. Wird trotz einer Besa Blutrache genommen, gilt das als grobe Ehrverletzung und Mord.

Neben einer Tötung wird auch eine Verletzung der persönlichen Ehre meist mit dem Tod gesühnt. Die Ehre ist das zentrale Element des Kanun. Wem die Ehre geraubt wird, dem gesteht der Kanun das Recht zu verzeihen zu, aber auch das Recht, sein «schwarzes Gesicht» der Unehre wieder rein zu waschen. Dies geschieht meist durch eine Tötung, die wiederum eine Blutrache nach sich zieht. Was alles einen Raub der persönlichen Ehre konstituiert, listet der Kanun auch auf. Dazu gehören unter anderem die Schändung oder Entführung der Frau, die Zerstörung der Waffe, die öffentliche Bezichtigung der Lüge oder auch der Bruch der Treue.

Rückkehr der Blutrache

Die Menschen in Nordalbanien lebten wie erwähnt über Jahrhunderte nach den Grundsätzen des Kanuns – bis zur Machtergreifung der Kommunisten nach dem Zweiten Weltkrieg. Was den Osmanen über Jahrhunderte nicht gelang, schaffte die Diktatur von Enver Hoxha innert weniger Jahre. Durch brutale Unterdrückung zwang er seinen Untertanen seine Gesetze auf. Unter seinem Regime gab es kaum Fälle der Blutrache und Frauen, denen im Kanun ausser der körperlichen Integrität kaum Rechte zugestanden werden, waren zumindest nach dem Gesetz gleichgestellt.

Nach der Wende erlebte der Kanun eine Wiederauferstehung. Nach dem Sturz der Parteidiktatur bildete sich in Albanien ein Machtvakuum, die Staatsgewalt war kaum noch vorhanden. Gleichzeitig mit einem dramatischen Anstieg der Kriminalität begannen sich die Menschen – auch im kriegsversehrten Kosovo – wieder am alten Gewohnheitsrecht zu orientieren. Die staatlichen Gerichte werden vielerorts bis heute als korrupt und ineffizient angesehen. Besonders die Blutrache nahm wieder zu. Der schwache albanische Staat hatte keine Möglichkeit, diese Form der Selbstjustiz zu unterbinden. Dazu kommt, dass heute die regulierenden Bestimmungen des Kanun meist nicht mehr eingehalten werden. So wird zum Beispiel Blutrache nun auch an Frauen und Kindern verübt. Die UNO schätzt, dass seit 1990 gegen 10'000 Menschen der Blutrache zum Opfer fielen.

Gjin Marku spricht in diesem Zusammenhang von einem «degenerierten Kanun». Der ehemalige Geheimdienstagent ist Leiter des Komitees der Nationalen Aussöhnung, das mit unterschiedlichem Erfolg versucht, unter den geschätzt 1600 Familien zu vermitteln, die von der Blutrache betroffen sind. Gegenüber «USA Today» sagte er, das Problem sei, dass jeder seine eigene Interpretation des Kanuns nutzt, um seine Taten zu rechtfertigen. So würden ganze Familien über Generationen zerstört.

Im Gegensatz zu einer grossen Zahl von Albanern und der EU, die den Kanun als grosses Hindernis für einen Beitritt Albaniens sieht, scheint Marku aber nicht per se gegen den Kanun zu sein. Gegenüber «USA Today» erklärte er, der Kanun könne durchaus als Gesetzeswerk funktionieren. «Ich glaube, wenn der originale Kanun unser Land wieder regeln wird, werden wir frei sein.» Eine ambivalente Haltung zum Kanun legt auch Regierungschef Sali Berisha an den Tag. In einem im «Guardian» erschienenen Artikel sagte er, der Kanun habe sein Gutes. «Er funktionierte als sehr starkes Mittel der Abschreckung und zwang zu unglaublicher Selbstkontrolle.» Und so bleibt abzuwarten, ob der Kanun und die Blutrache jemals aus den Bergen Nordalbaniens und aus den Köpfen der Menschen verschwinden werden.

Quelle: http://www.20min.ch/wissen/news/story/Was-es-mit-dem-Kanun-auf-sich-hat-21620363

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 23.05.13 6:58

Nach Mord in Frasses

22. Mai 2013 20:18

Familie bietet 20'000 Franken Belohnung

von Andrea Heeb Perrig - Die Familie des Kosovaren, welcher am 11. Mai vor den Augen seiner Kinder exekutiert wurde, hat ein Kopfgeld ausgesetzt. Die Polizei warnt Hobby-Detektive vor Privatermittlungen.


Angehörige des erschossenen 36-jährigen Kosovaren mit italienischem Pass haben am Dienstag an verschiedene Medien ein Mail verschickt. «Die Familie verspricht eine Belohnung von 20 000 Franken an die Person, welche hilft die Schuldigen zu finden und zu verhaften», heisst es in der Mitteilung. Und die Familie gibt Hinweise, wo sich die Spur der Täter verliert: Eine der Tatwaffen und Patronen seien bei einer Gleisunterführung in Payerne gefunden worden.

Die Freiburger Kantonspolizei ist über die Aktion überhaupt nicht erfreut. «Wir wurden von der Familie nicht einmal informiert. Wir haben von Journalisten davon erfahren. Die ausgesetzte Belohnung könnte gar unsere Ermittlungen gefährden», sagt Polizei-Mediensprecherin Donatella Del Vecchio.

Unüblich und gefährlich

Laut dem Strafrechtsanwalt David Gibor ist eine privat ausgesetzte Belohnung für die Überführung von Tätern in der Schweiz sehr unüblich, aber nicht gesetzeswidrig. «Kopfgeldjäger haben in einem modernen Rechtsstaat nichts verloren. Das Gewaltmonopol liegt grundsätzlich beim Staat. Der Ausdruck impliziert ja, dass es egal ist, ob der Täter tot oder lebendig gefunden wird», führt er aus.
Ob die ausgesetzten 20 000 Franken überhaupt wirken und allenfalls sogar private Ermittler anlocken, ist ungewiss. «Offiziell gibt es in der Schweiz keine Kopfgeldjäger. Es gibt sicher Leute die selbst recherchieren, wenn eine Belohnung ausgesetzt ist, die machen dies aber nicht hauptberuflich», sagt Bruno Strebel, Präsident des Schweizerischen Verbandes der Berufs-Detektive. Er warnt aber deutlich davor: «Wenn es sich um bewaffnete Mörder handelt, dann sollte man die Ermittlungen unbedingt der Polizei überlassen.» Falls man trotzdem mit Ermittlungen beginne, müsse man vorher unbedingt einen Vertrag mit der Familie aufsetzen. Sonst sei es nicht sicher, dass man im Erfolgsfall das versprochene Geld erhalte.
Dass die stolze Summe im Kososvo Privatermittler mobilisert oder dass gar Personen aus dem Kosovo anreisen, um die Mörder zu überführen, hält Bashkim Iseni, Direktor der Plattform albinfo.ch für unwahrscheinlich. Und auch die Theorie der Blutrache als Mordmotiv zieht er in Zweifel: «Rache existiert in Ländern, wo es die Justiz oder die staatliche Autorität nicht funktionieren. In der Schweiz arbeiten aber die Polizei und die Justiz sehr effizient», sagt der Kosovo-Experte. Und: Rache gehöre auch in Kosovo nicht zur Normalität.

Bereits zwei Tage nach der Tat wurde der Verdacht auf Blutrache als Motiv geäussert. Die Ex-Frau des Opfers erklärte gegenüber 20 Minuten, sie sei sich sicher, dass die Täter aus dem Kosovo in die Schweiz gekommen sind, um den jungen Vater zu töten. Schon der Vater des Opfers sei wegen einer Fehde umgebracht worden, der Bruder angeschossen.

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Familie-bietet-20-000-Franken-Belohnung-28282920

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Blutrache

Beitrag von bushi am 23.05.13 9:36

interesse Exilanten ermorden hat Tradition.


(Titos geheime Mörder: Bis 1989 wurden in der Bundesrepublik 22 Exilkroaten getötet, auch Schweden u. Frankreich waren dazu beliebt)
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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 28.05.13 12:52

bushi schrieb: interesse Exilanten ermorden hat Tradition.


(Titos geheime Mörder: Bis 1989 wurden in der Bundesrepublik 22 Exilkroaten getötet, auch Schweden u. Frankreich waren dazu beliebt)

Für was waren die beliebt?

Dies ist leider aus deinem Kommentar nicht ersichtlich.

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 28.05.13 12:55

Wie Krank ist eigentlich unsere Gesellschaft?

Sehr Krank ist die.

Die kann ja nur sehr kranken Menschen in den Sinn kommen.

Angriff auf 30-Jährigen in Basel

Unbekannte werfen Mann von Brücke in den Rhein

Panorama 28.05.2013, 09:57

Ein 30-jähriger Mann ist am Montagabend in Basel von Unbekannten von der Mittleren Brücke in den Rhein geworden worden. Dem Verletzten gelang es, ans Kleinbasler Ufer zu schwimmen.


(sda) Zwei Unbekannte haben am Montagabend in Basel einen 30-Jährigen von der Mittleren Brücke in den Rhein geworfen. Das Opfer konnte mit Mühe ans Kleinbasler Ufer schwimmen, wo ihm eine Passantin half, aus dem Wasser zu steigen. Der Mann erlitt leichte Verletzungen.

Das Opfer musste in die Notfallstation eingewiesen werden. Gemäss Angaben der Basler Staatsanwaltschaft vom Dienstag wurde der Mann aus unbekannten Gründen von den beiden Tätern auf der Brücke angegriffen.

Quelle: http://www.nzz.ch/aktuell/panorama/unbekannte-werfen-mann-von-bruecke-in-den-rhein-1.18088644

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 28.05.13 15:00

Am letzten Samstag fand in Bern eine Party statt unter dem Namen "Tanz dich frei". Diese wurde bereits zum dritten mal durchgeführt. Aufgerufen wurde zu dieser Party via Facebook. Die Organisatoren sind anonym. Kein Mensch, ausser die wissen wer dahinter steckt. Wie bereits bei den beiden vorderjahren, wurde die Route kurzfristig bekannt gegeben. Die Behörden waren informiert und bewilligten diese Party nicht. Grund, war die Routenführung der sogenannten Soundmobilen.

Letztes Jahr nahmen gegen 11'000 Personen an dieser Party durch die Stadt Bern teil. Nach der Veranstaltung musste die Stadt sehr hohe Sachschäden an Gebäuden feststellen, weil einige das Gefühl hatten sie müssten alles was ihnen in den Weg kam kapput machen. Es wurden dabei sogar Gebäude versprayt und Scheiben eingeschlagen. Damals hat die Polizei zugesehen.

In diesem Jahr lagen die Anmeldungen via Facebook bei 11'000 Personen. Darunter meldeten sich auch der schwarze Block, der Block 031 und die Autonomen, alles Linksradikale. Der Bloch 031 ist bekannt dafür, dass sie offen dazu aufrufen die Stadt zu verwüsten resp. sie hängen Plakatte oder Transparente auf mit dem Kommentar "Kill the Cops".

Die Behörden haben sich im Vorfeld darauf vorbereitet und den Kontakt mit den Organisatoren gesucht um Gespräche zu führen. Es ging da vor allem darum um eben diese Blöcke und die Routenführung. Den zur Zeit ist die Stadt Bern mitten im Zentrum für den Verkehr gesperrt wegen einer Grossbaustelle, da Strassenbahngeleise ausgewechselt werden müssen.

Die Organisatoren wollen eben durch diese Gassen gehen. Man einigte sich dann auf eine Routenführung die auch der Sicherheit der Tanzenden dienen sollten. Damit das Bundeshaus nicht wieder zu Schaden kommt, wurde ein Zaun vor dem Gebäude aufgebaut und dies so, dass immer noch genügend Platz für die Tanzenden und deren Soundmobilen war.

Laut dem Liveticker der Tageszeitung der Bund, marschierten an vorderster Front die Anonymen und der schwarze Block und viele Vermumte. Die Stimmung unter diesen Menschen war von anfang sehr agressiv. Nun kurz vor Mitternacht musste es so kommen wie es die Linksanarchisten vorgesehen hatten. Es eskalierte. Es artete in eine regelrechte Strassenschlacht aus, leider. Diese Anarchisten machten was sie wollten. Es wurden ca 60 Personen verletzt, davon 21 Polizisten. Es wurden Scheiben eingeschlagen, Fassaden versprayt und geplündert. Die Polizei hat ihren Auftrag wahr genommen und sich gewehrt. Mit Pfefferspray, Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschossen. Schliesslich hatte sie den Auftrag erhalten die Stadt zu schützen und die unschuldigen Personen.

Einen Tag später ist das Jammern gross, über diesen Anlass. Leider wurde dieser Anlass von ca. 100 Personen zu nichte gemacht. Diejenigen die in friedlicher Absicht mitmachten, gehören zu den verlierern wie die Stadt Bern auch, die eine unbewilligte Veranstaltung duldete die eigentlich einem Anliegen für die Jungen dienen sollte. Es ging darum um mehr Freiräume, damit die Jungen auch in den Genuss eines normal bezahlten Ausganges kommen sollten. Und nicht in überteuerten Klubs ihr Geld ausgeben müssen. Und das Nachtleben in der Stadt Bern auch für die Jungen attraktiv sein sollte. Wegen solche idioten wie sie am Samstag am Werk waren, sind sie nun die Dummen.

Und die Politiker haben sich auch zu Wort gemeldet und man staune, es waren fast alle Parteien entsetzt über dieses Ausmas der Zerstörung, bis auf zwei Parteien welche sich Jungsozialisten und die Junge Alternative nenne. Die verurteilen Natürlich das Vorgehen der Polizei. Sie sind der Ansicht, dass der Einsatz der Polizei unverhältnissmäsig sei. Sogar der Stadtpräsident der Sozialdemokrat der immer solche unterfangen unterstütze und diese Chaoten verteidigte, ist wütend. Nur nehme ich diese Wut von ihm ganz und gar nicht ab, er hat jJahrelang solche Demos und Veranstaltungen unterstützt und akzeptiert. Hat sogar Bewilligungn erteilt. Nein der lügt wie gedruckt. Und sobald wieder eine Kamera in der Nähe ist, dann ist er immer zuvorderst mit einel Glas Sekt. So schauts aus.

Die Berner haben nun die Quittung erhlaten für ihre Rotgrünes wählen. Und an allem sind wieder einmal mehr die Polizisten schuld. Die haben ihre Arbeit gemacht und noch schlimmeres verhindert. Ich bedanke mich bei der Poliziei für diesen Einsatz.

Und die Bilder in den Zeitungen und Videos sprechen nun mal eine andere Sprache als es einige Jungpolitiker und Organisatoren und gewissee Partygänger sehen.

Ich kann da nur eines sagen: armes Bern.

Bürger, ich hoffe doch sehr, dass bei den nächsten Wahlen diese Regierung der Rotgrünen ihre Quittung bekommen werden. Wählt sie endlich ab.

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 28.05.13 15:17

Hier kommen nun einige Links zu diesem Ereignis.

http://www.blick.ch/news/schweiz/20-polizisten-verletzt-hunderttausende-franken-schaden-id2316111.html

http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/so-krass-war-die-berner-krawallnacht-id2316476.html

http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/der-tanz-der-dummkoepfe-id2316999.html

Schon nur der Kommentar dieses Partygängers, schreit zum Himmel. Wenn Dummheit schreien könnte, dann würde er den ganzen nur schreien.

http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/die-randale-begannen-als-die-polizei-pfefferspray-spritzte-id2317777.html

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Hat sich schon mal jemand gefragt, was los gewesen wäre, wenn die Polizei einfach nur zugesehen hätte und nichts, aber wirklich rein gar nichts unternommen hätte? Wie laut wäre da geschrien worden, wo waren den die Polizisten? Wiese haben die nicht eingegriffen? Ja, das geschrei wäre von allen nicht zu überhören gewesen. Jetzt der Polizei die Schuld in die Schuhe zu geben ist doch sehr einfach. Wir kennen dies ja schon. Es ist ja nicht das erste mal und wird wohl auch nicht das letzte mal sein.

http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/so-sucht-bern-die-randalierer-id2318012.html

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Der Herr Tschäppat ist wütend auf das was da am Samstag geschehen ist. Er würde gescheiter wütend auf sich selber sein, denn er ist derjenige der dies alles immer zugestanden hat und diese Autonomen auch in Schutz genommen hat um die Reithalle. Dies ist nun die Quittung für die Politik die die Stadt Bern macht seit Jahren. Ein Stapi der sich immer wieder gerne zeigt an Promianlässen und immer dann wenn eine Fernsehkamera in der Nähe ist. Armes Bern.

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Schadensbegrenzung a là Herr Tschäppat. Er ist wütend auf das was da geschehen ist. Recht so. Nur hat er eines vergessen: Er ist auch derjenige der solches immer wieder zu lässt und dann auch schreit, wenn die Polizei ihren Auftrag ausführt und diese halt mal durchgreifen. Herr Tschäppat gehen sie doch bitte in eine Bar und trinken sie ihr Cüpli, das steht ihnen besser als diese künstliche Wut. Vielleicht kommt noch ein Fernsehteam dazu um sie zu filmen.


http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Kommentar-Ein-trauriger-Tag-fuer-Bern-und-seine-Jugend/story/18910049

http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Der-TanzdichfreiTanz-hatte-zwei-Gesichter/story/22857079

http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Ein-solches-Tanz-dich-frei-wird-es-nie-mehr-geben/story/13379388

http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Eine-derartige-Militanz-konnten-wir-nicht-erwarten/story/30756009

http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Berner-Krawallnacht-Bevoelkerung-soll-helfen-Taeter-zu-identifizieren/story/28878886

http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Wir-haben-doch-nichts-mit-Kapitalismus-zu-tun/story/17311418

http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Eine-naechste-Demo-gibt-es-bestimmt/story/11455104

http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Polizist-aus-Spital-entlassen--bis-auf-weiteres-arbeitsunfaehig/story/13406960

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von bushi am 30.05.13 16:59

BunterKanzler schrieb:.... gab es in der guten alten Zeit langjährige Aufenthalte in gut eingezäunten Arealen aus denen man nur schwer wieder rauskam.
meinst du die intern. Internierungslager (z.B. Guantanamo) oder die österr. 'Anhaltelage' aus der guten alten Zeit?
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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 31.05.13 11:10

bushi schrieb:
BunterKanzler schrieb:.... gab es in der guten alten Zeit langjährige Aufenthalte in gut eingezäunten Arealen aus denen man nur schwer wieder rauskam.
meinst du die intern. Internierungslager (z.B. Guantanamo) oder die österr. 'Anhaltelage' aus der guten alten Zeit?

Ganz sicher nicht Guantanamo, sondern eher die Anlagen aus der guten alten Zeit wie du meinst. Oder ganz schlicht und ergreifend das gut alte Gefängnis wo noch keiner so rasch ausbrechen konnte.

Solche Anstalten sollte es wieder vermehrt geben.

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Schüsse an Langstrasse - Täter flüchtig

Beitrag von fidelio777 am 31.05.13 11:17

Und wieder macht eine Fehde zwischen Ausländern in der Schweiz negative Schlagzeilen. Der Täter ist flüchtig. Ich vermute mal der ist schon in Richtung Türkei geflohen. Und den werden sie nicht so schnell in die Hände bekommen unsere Schweizer.

Die beginnen sich hier immer mehr selbst zu bekriegen. Sicher wieder so ein Einzelfall diese Rache und es geht sicher wieder um die Ehre eines Türken.

Etwas anderes kann ich mir gar nicht vorstellen.

Zwei Verletzte

30. Mai 2013 15:47; Akt: 31.05.2013 07:31

Schüsse an Langstrasse - Täter flüchtig

Im Perla-Mode an der Zürcher Langstrasse ist es zu einer Schiesserei gekommen. Zwei Personen wurden verletzt. Die Polizei stürmte das Haus – der Täter ist jedoch auf der Flucht.


Wegen einer Schiesserei war im Kreis 4 die Langstrasse zwischen Helvetiaplatz und Militärstrasse mehrere Stunden lang gesperrt. Die Tat hatte sich kurz nach 15 Uhr im Gebäude von Perla-Mode, einem Treff der alternativen Kunstszene, ereignet. Zwei türkische Staatsangehörige (33 und 41 Jahre alt) wurden verletzt. «Einer der beiden Männer ist mir entgegengekommen und sagte nur, dass er angeschossen worden sei und sofort die Ambulanz brauche», erzählt Augenzeuge M.* 20 Minuten. «Überall war Blut.»

Innert kürzester Zeit war nicht nur die Polizei mit einem Grossaufgebot vor Ort. «Es wimmelt von Schaulustigen», so ein Leser-Reporter, der unmittelbar neben dem Tatort wohnt.

Polizisten stürmten das Haus
Die Polizei ging offenbar davon aus, dass sich der Täter im Haus verschanzt hatte. Gegen 16.25 Uhr stürmten Grenadiere der Sondereinheit Skorpion das Gebäude. Auf den unbekannten Täter trafen sie allerdings nicht. Er ist nach Angaben von Stapo-Medienchef Marco Cortesi flüchtig. Es läuft eine Fahndung. Die Polizei musste zudem vier unbeteiligte Personen aus dem Gebäude evakuieren. Wie es genau zur Schiesserei kam und wieviele Personen daran beteiligt waren, ist noch unklar.

Die beiden Verletzten sind ins Spital gebracht worden. Beide seien ausser Lebensgefahr, einer habe aber notoperiert werden müssen, sagte der Polizeisprecher.

*Name der Redaktion bekannt

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/Schuesse-an-Langstrasse---Taeter-fluechtig-24592221

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 31.05.13 11:36

Und da noch etwas das in die Rubrik "wie blöd muss man denn sein?2 gehört. Oder vielleicht auch in die Rubrik "wer hat die besten Ausreden".

So dumm verkaufen die Asylsuchenden unsere Polizei.

Polizei stoppt Algerier

Auto nicht «gestohlen», sondern «gefunden»


UNTERÄGERI - ZG - Die Zuger Polizei hat einen 38-jährigen Algerier aus dem Verkehr gezogen, der mit einem gestohlenen Auto unterwegs war. Seine Ausrede: «Ich habe das Auto gefunden.»


Der abgewiesene Asylbewerber war in der Nacht auf gestern in Unterägeri ZG unterwegs. Eine Polizeipatrouille wurde auf den Mann aufmerksam, weil er teilweise auf der Gegenfahrbahn und ohne Licht gefahren war.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Auto gestohlen war. In der polizeilichen Einvernahme sagte der Asylbewerber aber, dass der Besitzer den Schlüssel habe stecken lassen. «Ich habe das Auto gefunden. Darf man das nicht?»

Wie die Zuger Polizei am Freitag mitteilte, hatte der Mann keinen Fahrausweis und war zudem auch noch betrunken unterwegs. (sas)

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/auto-nicht-gestohlen-sondern-gefunden-id2321952.html


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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von bushi am 31.05.13 15:13

In der polizeilichen Einvernahme sagte der Asylbewerber aber, dass der Besitzer den Schlüssel habe stecken lassen. «Ich habe das Auto gefunden. Darf man das nicht?»
Der Algerier ist der 'Besitzer' des Autos Twisted Evil und nicht der Eigentümer Evil or Very Mad
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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 06.06.13 11:28

Welchen Teil hast du nicht verstanden.

Den ersten oder nur den zweiten?

Es steht ganz klar geschrieben, dass das Auto gestohlen wurden und nicht der Algerier war der Besitzer.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Auto gestohlen war.

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von Sakc _ Pauer am 09.06.13 18:39

Schweiz: Klares Bekenntnis zu härterem Asylrecht

Angesichts steigender Flüchtlingszahlen ist in der Schweiz am Sonntag über ein neues Asylrecht abgestimmt worden. Die Verschärfung war bereits im vergangenen Herbst in Kraft getreten, Gegner hatten aber erreicht, dass das Volk darüber befinden muss, ob die Änderungen rückgängig gemacht werden sollen. Allerdings hat nun eine überwältigende Mehrheit der Schweizer Bürger die umstrittene Novelle, mit der die Zuwanderung gebremst werden soll, gebilligt.

Quelle
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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 10.06.13 15:13

Richtig und das ist gut so. Die Frage ist nun die, ob sich die Politiker nun auch an den Entscheid halten der das Volk gewählt hat.

Es ist zu befürchten, das dem nicht ganz so ist. Irgend ein Roter oder Grüner wird schon noch so ein Weg finden damit nicht das ganze Gesezt so in Kraft gesetzt wird wie es eben sollte.

Derweil kündigte die SVP bereits ein noch schärferes Asylgesetz an.

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 27.06.13 7:05

Man erinnert sich: Am 9. Juni 2013 hat sich die Schweizer bevölkerung für ein schärferes Asylgesetz entschieden an der Urne.

In diesem Gesetz wird unter anderem verlangt, dass kriminelle Asylanten ausgeschaft werden müssen. Diese Abstimmung ist ganz klar ein Entscheid des Volkes.

Wer nun gedacht hat, dieses Gesetz werde so eingeführt wie abgestummen wurde, hat sich geschnitten. Denn wieder einmal mehr wird eine Abstimmung von unseren Bundesräten nicht so umgesetzt wie wir es wollten. Namentlich unsere rote Justizministerin Sommuruga SP hat nun dieses Gesetz entschärft.

Und wieder einmal mehr wird der Volkswillen mit Füssen getreten.

Ausschaffung krimineller Ausländer

Der Bundesrat will keinen Automatismus

Schweiz 26.06.2013, 20:06

Die Praxis für den Landesverweis krimineller Ausländer soll verschärft werden, allerdings soll es keinen Automatismus geben. Auf diese Weise will der Bundesrat die Ausschaffungsinitiative umsetzen und die internationalen Verpflichtungen einhalten.


Katharina Fontana, Bern
Die Umsetzung der SVP-Ausschaffungsinitiative, die 2010 von Volk und Ständen angenommen wurde und die seither als Teil von Artikel 121 in der Bundesverfassung steht, bringt die Politik in eine Zwickmühle. Wird das Anliegen wortgetreu umgesetzt, entstehen Konflikte mit der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) oder dem Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU. Berücksichtigt man dagegen die völkerrechtlichen Verpflichtungen, missachtet man den Inhalt der neuen Verfassungsnorm.

Schwere und leichtere Taten
Am Mittwoch nun hat der Bundesrat dargelegt, wie er mit dem Dilemma umgehen will. Die zuhanden des Parlaments verabschiedete Botschaft schlägt Konzessionen in beiden Bereichen vor – wobei der Einhaltung des Völkerrechts mehr Gewicht beigemessen wird als der Verfassungsnorm.

Der Bundesrat listet in seinem Entwurf die Tatbestände auf, die zum Landesverweis eines ausländischen Täters führen. Der Katalog entspricht weitgehend den in der Verfassungsnorm erwähnten Delikten. Es handelt sich zum einen um schwere Straftaten gegen Leib und Leben (wie Mord, Vergewaltigung oder Menschenhandel) und gegen das Vermögen, zum andern um eher kleinere Delikte wie Sozialhilfemissbrauch oder Einbruchdiebstahl. Neu aufgenommen hat der Bundesrat Abgabedelikte wie Steuerbetrug. Die Dauer der Landesverweisung beträgt, wie dies die Ausschaffungsinitiative forderte, 5 bis 15 Jahre, im Wiederholungsfall 20 Jahre.

Im Ermessen des Richters
Der Grundsatz, dass kriminelle Ausländer in den im Deliktskatalog erwähnten Fällen auch tatsächlich des Landes verwiesen werden, wird allerdings in zwei Punkten stark relativiert. Beträgt die Strafe weniger als sechs Monate, ist der Landesverweis bloss fakultativ vorgesehen und kann nach Ermessen des Richters angeordnet werden oder auch nicht. EU-Bürger, die leichtere Delikte wie Sozialhilfemissbrauch begangen haben, müssen also nicht ausgeschafft werden, was mit Blick auf die Einhaltung des Personenfreizügigkeitsabkommens von Bedeutung ist.

Bei Strafen von mehr als sechs Monaten – dort verläuft die Grenze zu den schweren Delikten – soll der Landesverweis die Regel sein. Allerdings muss der Täter auch bei solchen Fällen nach Verbüssung der Strafe nicht einfach automatisch das Land verlassen. Vielmehr muss das Gericht abklären, ob der Landesverweis für ihn auch zumutbar ist und nicht zu einer schwerwiegenden Verletzung seiner durch internationale Menschenrechtsgarantien geschützten Rechte führt.

Auf diese Weise will der Bundesrat sicherstellen, dass Konflikte mit der EMRK möglichst ausbleiben und die Schweiz in Strassburg nicht mit Verurteilungen zu rechnen hat. Ob das gelingt, muss sich weisen. Auch ist unklar, wie sich das Bundesgericht in dieser Sache verhalten will.

Die bundesrätliche Lösung könne den Konflikt zwischen den rechtsstaatlichen Prinzipien und dem in der Verfassungsnorm geforderten Automatismus nicht auflösen, sagte Justizministerin Simonetta Sommaruga vor den Medien. Beim Gesetzesentwurf handle es sich um einen Mittelweg, der keine Seite befriedigen werde. In der Vernehmlassung hatte sich eine grosse Mehrheit für diese Lösung ausgesprochen, während die SVP und die FDP eine engere Anlehnung an den Verfassungstext gefordert hatten. Dennoch bewirkt die Vorlage laut Bundesrat im Vergleich zu heute eine deutlich strengere Praxis bei der Ausschaffung krimineller Ausländer.

Druck mit Initiative
Die SVP ist von den bundesrätlichen Vorschlägen alles andere als begeistert und wirft der Landesregierung eine krasse Missachtung des Volkswillens vor. Die SVP will nun im Parlament auf eine strikte Umsetzung drängen. Dazu hat sie bereits vorgesorgt und im letzten Dezember ihre Durchsetzungsinitiative eingereicht. Diese will die Ausschaffungsinitiative mit einer direkt anwendbaren Verfassungsbestimmung konkretisieren. Sollte das Begehren von Volk und Ständen angenommen werden, käme es zu einem offenen Konflikt zwischen Verfassungsrecht und Völkerrecht, der sich nicht auf dem Wege der Ausführungsgesetzgebung einigermassen pragmatisch lösen liesse.

Quelle: http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/der-bundesrat-will-keinen-automatismus-1.18106271

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 24.07.13 12:53

Was tun eigentlich so Politiker in ihren Sommerferien?

Nun die SP Schweiz, das heisst, nur einer davon, dem ist es wahrscheinlich so langweilig, dass er einen neuen alten Vorschlag bringen will. Die SP möchte doch allen Ernstens politisch korrekte Medien fördern. Dieser Vorschlag kommt ausgerechnet aus der linken Ecke die ja eh schon sehr stark vertreten ist in den Medien, sei es als schreiberlinge oder auch als Lohnbezüger oder gar als subventionierte Betriebe, die wollen nun noch mehr subventionen holen. Oh Pardon, man spricht ja jetzt von Fördergeldern.

Wie wenn die nicht schon genug lügen und das Geld dem Steuerzahler aus dem Säckel ziehen, so muss doch nun noch mehr.

Dieser Besagte Herr Fehr, hat diesen Vorschlag sogar Google unterbreitet. Die Antwort von Google kann man in diesem Link nachlesen.

Link: http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Der-Vertreter-von-Google-fand-unsere-Idee-bireweich/story/25147885

Bireweich = Schwachsinnig.

Mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Nur eines kann ich mir nicht verkneifen: Typisch links halt.

Sie wollen nun alles an sich reissen.

Wie die SP politisch korrekte Medien fördern will

Schweiz 23.07.2013, 20:25


Markus Häfliger, Bern

Die SP hat einen Patienten entdeckt, der ihrer Ansicht nach dringend der staatlichen Fürsorge bedarf: die Medien. Als Direktbetroffener weiss man die Aufmerksamkeit natürlich zu schätzen und hat deshalb das Positionspapier der SP Schweiz besonders interessiert studiert.

Das Papier ist das Vermächtnis des scheidenden Nationalrats Hans-Jürg Fehr. Er und seine Mitstreiter haben viel ernsthafte Arbeit investiert, und ihre Problemanalyse ist nicht völlig falsch. Es ist richtig, dass die Medienkonzentration in einzelnen Kantonen zu problematischen Monopolen führt. Richtig ist auch, dass es eine Medienkrise gibt in dem Sinne, dass die Verlage noch keine Wege gefunden haben, ihre Inhalte im Internetzeitalter zu finanzieren. Das Hauptproblem ist für die SP aber, dass die Medien ihre demokratiepolitische Rolle immer weniger wahrnehmen. Stattdessen böten sie «mehr vom Gleichen, weniger Qualität, weniger seriöse Recherche, weniger Anbieter- und Meinungsvielfalt», diagnostiziert die SP und insinuiert: Früher war alles besser.

Spätestens hier sind Fragezeichen angebracht. So darf bezweifelt werden, dass die frühere Parteipresse besseren Journalismus hervorbrachte als die heutigen Medien, die politisch unabhängiger und recherchierfreudiger sind. Postum verklärt werden auch all die kleinen Anzeiger, die ihre Seiten mit Agenturmeldungen füllten und zur Medienvielfalt wenig beitrugen. Doch wie dem auch sei: Für die SP ist klar, dass es ein «Marktversagen» gibt, das es mittels Subventionen zu kompensieren gilt.

100 bis 200 Millionen Franken pro Jahr will die SP ausschütten. Die Journalisten sollen die neuen Bauern werden. Beschaffen will die SP das Geld unter anderem aus einer neuen Steuer auf Werbeeinnahmen sowie aus einer Datenverkehrsabgabe für Internetfirmen wie Google. Wer soll die Subventionen erhalten? Natürlich nicht die bösen grossen privaten Medienkonzerne, sondern gute kleine Medien. Das oberste Kriterium lautet «Demokratiegerechtigkeit».

Dass dieser schwammige Begriff nicht inhaltsneutral ist, erkennt, wer das Positionspapier genau liest. Dort finden sich verräterische Sätze wie: «Medienpolitik ist im Kern stets auch Gesellschaftspolitik.» Oder: «Die Menschheit braucht Alternativen zum neoliberalen Status quo, mehr Kooperation und Gleichheit statt Konkurrenz und Wettbewerb, ein Wegkommen von fossilen Energieträgern» und so weiter. Die Debatte über solche Themen könne man nicht dem freien Markt überlassen, behauptet die SP. An Fehrs Seite erklärte eine Vertreterin der Gewerkschaft Syndicom zudem, förderungswürdig wären nur «gender-gerechte» Medien. Schöne neue, politisch korrekte Medienwelt!

Die Ideen der SP dürften in dieser Form chancenlos sein. Doch für eine Entwarnung ist es zu früh. Überlegungen, die Medien an den staatlichen Tropf zu hängen, gibt es auch in anderen Parteien. Das zeigt eine Motion, die von National- und Ständerat überwiesen worden ist. Der Vorstoss verlangt ein «Förderkonzept zur Stärkung der staats- und demokratiepolitischen Bedeutung der Medien».

Quelle: http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/wie-die-sp-politisch-korrekte-medien-foerdern-will-1.18121743

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 24.07.13 13:03

Und ich kann noch einen Nachdoppeln. Diesmal nur von einer Politikerin die nur Kantonal tätig ist. Sie gehört der grünen Alternative an.
Ich denke dies sagt auch schon so einiges aus. Nur deren Vorschlag kann aus einem Hirn entstammen; das ganz vernebelt ist von dem vielen Kannabiskonsum.

Ein Vorteil hätte dies sicher, die Dealer könnten vor Ort verhaftet werden.

Neuartige Idee

22. Juli 2013 18:21; Akt: 23.07.2013 14:24

«Verrichtungsboxen» für Berner Dealer gefordert

Jedes Berner Stadtquartier soll einen Drogenladen erhalten. Dies fordert eine Berner Parlamentarierin. Zudem soll es «Dealer-Corner» geben, wo mit Drogen gehandelt werden kann.


Die Berner Stadträtin Christa Ammann will das Drogenproblem in der Stadt auf besondere Art lösen: In einem Vorstoss «für eine vernünftige Drogenpolitik», den sie im Stadtparlament eingereicht hat, verlangt sie, dass jedes Stadtquartier einen Drogenladen bekommt – und dass spezielle «Corner» festgelegt werden, an denen Drogenhändler ihren Stoff an Konsumenten verkaufen können.

«Unbeteiligte Passantinnen und Passanten fühlen sich belästigt und teilweise massiv bedroht, weil der Drogenhandel zu einem grossen Teil an öffentlich zugänglichen Orten abgewickelt wird», argumentiert Ammann, die der Alternativen Linken angehört. Dies würde sich ändern, wenn man für den Drogenhandel in jedem Quartier einen «Dealer-Corner» schaffen würde.

«Dealer-Corner» nach dem Vorbild der Sex-Boxen
Dabei nennt Ammann Zürich als Vorbild: Denn die Corner wären Einrichtungen ähnlich wie die neuen Zürcher Sex-Boxen – nur dass sie nicht für den Geschlechtsverkehr, sondern für Drogendeals genutzt würden.

Die Corner könnten laut Ammann räumlich so verteilt werden, dass das Stadtzentrum entlastet wird. Sie schlägt zudem vor, dass die Qualität der dort angebotenen Drogen regelmässig überprüft wird – die Kosten für diese Qualitätsprüfung müssten die Dealer übernehmen. Damit es vor den «Dealer-Cornern» nicht zu grösseren Ansammlungen komme, müsse man wohl die maximale Dealer-Zahl regulieren sowie eine maximale Verweildauer festlegen.

Betrieb von Drogenläden öffentlich ausschreiben
Für Hanfprodukte und Magic Musrooms will Ammann zudem Läden schaffen, die «kontrolliert qualitativ hochwertige, einheimische, fair und biologisch hergestellte Drogenprodukte» an Personen ab 16 oder 18 Jahren verkaufen würden. Um eine angemessene Beratung und Prävention sicherzustellen, solle die Stadt die Betreiber solcher Läden über eine öffentliche Ausschreibung suchen. Ausserdem müsse auch dort stichprobenartig die Qualität und Herkunft der Drogen überprüft werden – auf Kosten der Ladenbetreiber.

Ammann findet, Drogen könnten bei verantwortungsbewusstem Konsum auch positive Seiten haben. Durch das System, das sie vorschlägt, liessen sich ihrer Meinung nach Nebenwirkungen des Schwarzmarkts wie die unklare Herkunft der Drogen und die Rivalität zwischen den Dealern abmildern.

SVP-Stadtrat Erich Hess findet Ammanns Vorschlag «jenseits von gut und böse». Durch die Einrichtung von Drogenläden und «Dealer-Cornern» würde sich die Stadt Bern des Drogenhandels mitschuldig machen: «Es handelt sich ja um illegale Substanzen.» Das Schweizer Volk habe sich an der Urne erst vor wenigen Jahren gegen die Hanflegalisierung ausgesprochen. Für die Bekämpfung des Drogenhandels auf der Strasse, den Ammann mit ihrem Vorschlag eindämmen möchte, sieht Hess eine andere Lösung: «Mehr Polizeikontrollen und härtere Strafen gegen Dealer.»

Ob Ammanns Idee, die von drei weiteren Parlamentariern unterstützt wird, im Stadtrat eine Mehrheit findet, zeigt sich nach den Sommerferien: Dann wird ihr Vorstoss im Parlament behandelt, wie die «Berner Zeitung» berichtet.

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/-Verrichtungsboxen--fuer-Berner-Dealer-gefordert-26908526

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von Sakc _ Pauer am 20.08.13 22:19

Sex in der Box: Zürich hat Prostitutionspark

Erster Schweizer "Strichplatz" sorgt kurz vor Eröffnung für Aufsehen.

Quelle
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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 27.08.13 11:15

Gestern Abend fand die Eröffnung dieser Sexboxen statt. Scheinbar ein voller Erfolg.

Die Boxen waren gut besucht und alles bumste wie am schnürchen. Eh, Entschuldigung, meinte natürlich wie am schnürchen.

Zürcher Strichplatz

27. August 2013 00:26; Akt: 27.08.2013 10:26

«Die Sex-Boxen sind eingeweiht»  

Trotz Medienrummel boten sich am ersten Abend schon gut 30 Prostituierte auf dem neuen Zürcher Strichplatz an. Am Sihlquai war es dafür so ruhig wie seit Jahren nicht mehr.

«Kaum eine Frau wird am ersten Tag aufkreuzen, wegen den Medien», prophezeite Projektleiterin Ursula Kocher noch kurz vor der Eröffnung des ­Zürcher Strichplatzes. Doch es kam am Montagabend ganz anders: Kurz nach 20 Uhr, als die Journalisten den Platz verlassen mussten, wagten sich schon die ersten Prostituierten in den ersten Sex-Drive-in der Schweiz. Und es wurden immer mehr. «Es sieht bereits aus wie am Sihlquai», sagte Michael Herzig vom Sozial­departement später gar.

Gut 30 Frauen boten sich schliesslich entlang des kurvigen Strässchens an. Die meisten standen unter den Bushäuschen-ähnlichen Unterständen, die sie vor garstigem Wetter schützen sollen. Wenige wackelten mit ihrem Po im Freien. Alle aber warben sie engagiert um Freier, zeigten mit den Fingern «komm zu mir!». Und an Kunden mangelte es nicht: «Die Sex-Boxen sind jedenfalls eingeweiht», sagte Herzig.

Viele Neugierige
Überhaupt seien ab 21 Uhr im Akkord Freier auf den Strichplatz eingebogen. «Oder zumindest viele Neugierige», so Herzig. So wie jener Autolenker, der als einer der ersten auf den Platz fuhr. «Ich wollte mir einfach mal einen Eindruck verschaffen», sagte er und grinste. Nicht alle hielten sich allerdings an die Regeln. Zwar hat man laut Herzig kaum Leute ermahnen müssen, die verbotenerweise zu Fuss oder mit dem Velo erschienen sind. «Wir mussten aber immer wieder Leute darauf hinweisen, dass man nur allein im Auto sitzen darf.»

Dieses Problem lösten einige junge Secondos, die sich nach 1 Uhr vor dem Strichplatz tummelten, auf elegante Weise: Sie teilten sich das Auto eines Kollegen und immer einer fuhr wieder allein hinein. Den Fahrerwechsel absolvierten sie jeweils vor der Einfahrt. «Anders gehts ja nicht», meinte einer grinsend. Ob sie auch von den Sex-Boxen Gebrauch machten, wollte keiner sagen.

«Es läuft besser als gedacht»
Insgesamt zieht Herzig vom Sozialdepartement eine positive Bilanz des ersten Abends. «Es läuft besser als wir gedacht haben – aber wir brauchen schon noch Zeit, bis sich alles einpendelt.» Dazu gehöre auch das «hoffentlich» nachlassende Medieninteresse. Bei der offiziellen Eröffnung am Montagabend um 19 Uhr waren Dutzende Journalisten, Fotografen und TV-Teams zugegen und stürzten sich auf die zu jenem Zeitpunkt erst wenigen Freier und Prostituierten.

Nichts los auf der Allmend
Ruhig war es am Montagabend derweil am erstmals seit Jahren dirnenfreien Sihlquai. «Weit und breit sahen wir keine Prostiuierten», sagte Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi. «Weder an der Strasse noch in den Hinterhöfen.» Daher habe man auch niemanden wegweisen müssen. Gar nichts los war auch auf dem Strassenstrich Allmend-Brunau beim Sihlcity: Weit und breit keine Prostituierten und auch keine Freier. Dass es dort immer so ruhig bleiben wird, bezweifelt Cortesi aber: «Viele von ihnen dürften vorerst dem Medienrummel ausgewichen sein.»

http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Die-Sex-Boxen-sind-eingeweiht--24200689

Ein Freier packt aus: Wie wars in der Sexbox? Tote Hose oder Stossverkehr? (Video: Keystone)

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 27.08.13 14:25

Und nun kommt das, was eigentlich jedem normal denkenden Bürger den Kragenplatzen lässt, ausgenommen sind natürlich all jene die nicht einheimisch sind und die grün und rot sind.

Es braucht schon mehr als nur eine Frechheit, dass man solches überhaupt zu lässt. Da lebt doch einer der kriminell ist auf Kosten der Steuerzahler mehr als nur gut. Der kostet uns pro Monat sage und schreibe über CHF 22'000.00. Der kommt noch in den Genuss einer persönlichen Betreuung, der bekommt Kickbox Training vom Weltmeister als Personaltrainer. Der hat einen Betreuungsstab von 7 Personen(!!!).

Und was geschieht da?

Nichts, aber wirklich rein gar nichts. Die Schweiz duldet solche Migranten ohne wenn und aber. Der grüne hippie Jugendanwalt macht dies möglich, in dem er behauptet im Häfen käme es doppelt so teuer.

Man muss sich das mal vorstellen, da gibt es einhimische Bürger, die müssen für Sozialhilfe kämpfen und das nur weil sie nicht einen migranten Hintergrund haben. Da lautet die Parole der Sozialdienste, kein Schweizerbürger muss um seine Existenz bangen.

Wieso gibt es dann in der Schweiz solche Fälle?

Dies ist bei weitem kein Einzelfall. Und es sind interessanter Weise nicht die Einheimischen, sondern immer die mit Migrationshintergrund. Und wenn man die Behörden darauf anspricht heisst es immer: Ach was sehen sie denn da? Dies ist ganz und gar nicht so. Das sehen sie falsch.

Ich selbst kann davon auch ein liedchen Singen, weil ich es selbst erlebt habe.

Aber lest mal selbst:

Jugendanwalt gibt jeden Monat 22'000 Franken für Messerstecher (17) aus

«Es war auch schon doppelt so viel»

Das Strafregister von Carlos (17) füllt ganze Ordner. Der Zürcher Jugendanwalt Hansueli Gürber (62) ermöglicht ihm nun, in einer 4½-Zimmer-Wohnung zu wohnen und Thaibox-Kurse beim Weltmeister zu nehmen. Insgesamt kümmert sich ein 10-köpfiges Betreuerteam um den jungen Messerstecher. Kosten: 22'000 Fr pro Monat.

Publiziert: 00.00 Uhr , Aktualisiert: 09.31 Uhr
Von Andreas Kunz


Letzten Sonntagabend, «Reporter» auf SRF 1: Der leitende Zürcher Jugendanwalt Hansueli Gürber (62) erzählt aus seinem Leben. Wie er im Keller Schlangen und Echsen züchtet. Wie er 20 Jahre lang mit seiner Geliebten eine zweite Familie verheimlichte. Und wie er mit den Straftätern umgeht, die auf seiner Jugendanwaltschaft landen.

Alt-Hippie Gürber präsentiert dem Fernsehpublikum den Fall des 17-jährigen Carlos, dessen Strafregister «ganze Ordner füllt». Mit neun Jahren verübt Carlos seine erste Straftat. «Es folgten viele weitere Delikte wie Raub, Gewalt, Drohung, Waffenbesitz, Drogenkonsum – um nur einige zu nennen», heisst es im Film.

Vor zwei Jahren dann verletzt Carlos mit dem Messer einen Jugendlichen so schwer, dass dieser «nur dank grossem Glück überlebte».

Welche Folgen hatte der Angriff für den Täter? In einem Boxkeller prügelt Carlos auf einen Sandsack ein. Gürber hat dem Messerstecher eine Trainingsmöglichkeit verschafft. Nicht bei einem Amateur. Sondern beim zehnfachen Thaibox-Weltmeister Shemsi Beqiri. Dass der gefährliche Schläger durch die Kampftechnik noch unberechenbarer wird, verneint Gürber. Bei jedem Besuch habe sich Carlos «zum Positiven» entwickelt, sagt er.

Um «das Positive» geht es auch im Gruppengespräch im Jugendamt. «Rund zehn Personen kümmern sich laufend um Carlos», heisst es im Film. Darunter ein Privatlehrer, ein Anwalt und sein Sportlehrer.

Von der Sozialarbeiterin Mariam wird er sogar «rund um die Uhr» betreut. Die beiden wohnen in einer hellen, offensichtlich neu renovierten 4½-Zimmer-Wohnung mit Marmorküche und Parkett. «Ich mache dir Ingwertee», sagt Mariam zu Carlos. «Das tut dir gut.»

Die beiden sitzen am Tisch und scherzen darüber, wer das schönere Zimmer habe. «Geht gut», sagt Mariam. «Aber ist nicht einfach, wenn er schlechte Laune hat.»

Der SRF-Reporter stellt die Kostenfrage. Gürber druckst herum. Dann sagt er: «Das sind 22'000 Franken.» Pro Monat. Allein für Carlos’ Betreuung. Gürber sagt: «Wir hatten schon Unterbringungen mit ihm, die das Doppelte gekostet haben.»

Ob er denn nicht arbeiten wolle, fragt ein Sozialarbeiter Carlos verständnisvoll. «Nein, schaffen kann ich nicht», sagt der. «Soll ich denn nur am Morgen und am Abend trainieren?» Carlos wolle Thaibox-Profi werden, alles andere interessiere ihn nicht, sagt der Reporter.

Und er fragt den Jugend­anwalt, ob er denn nicht härter sein müsste mit Carlos. «Ich denke, wir sind auch zu Recht mild», sagt Gürber.

Wie viel Carlos’ Betreuung insgesamt schon gekostet hat, konnte die Zürcher Jugendanwaltschaft gestern auf Anfrage nicht mitteilen.


UMFRAGE

Sind diese hohen Kosten gerechtfertigt?»

82,0%Nein, das ist eine Ohrfeige für jeden, der Steuern zahlt.

7,8%Ja, wenn Carlos auf die Beine kommt, ist das am Ende billiger.

10,2%Wo gibts solche Wohnungen?
Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/es-war-auch-schon-doppelt-so-viel-id2419938.html


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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 28.08.13 7:32

Einen Tag danach ist folgende Stellungnahme zum Fall Carlos zu lesen.

Ein Interview mit einem Oberjugendanwalt. Der will doch uns lesern weis machen, dass dies ein Einzelfall ist. Interessant ist nur seine Aussage, dass es im Kanton Zürich noch einen zweiten solchen Fall gibt. Und die Kosten sind nicht nur CHF 22'000.00 sondern nur
CHF 29'000.00.

Angeblich sind diese Kosten geringer, als wenn er in einem Jugendheim wäre oder gar in einer geschlossenen Psychiatrie. Was da vergessen wird, ist leider die Tatsache, dass wenn er in einer geschlossenen Psychiatrie wäre, würden die Kosten der Krankenversicherung aufgebrummt während vollen 90 Tagen und danach würden die Kosten zwischen der Krankenversicherung und den Angehörigen geteilt. Da dies bei Carlo kaum der Fall sein wird, käme der Kanton für diese Kosten auf.

Und die These die der Jugendanwalt da aufstellt, dass wenn dieses Programm bei Carlos einen Erfolg bringen würde, so würden langfristig gesehen Kosten gesparrt werden kann ich nicht ganz glauben. Seit seinem 11. lebensjahr ist er Straffällig, mit 17 Jahren geniesst er ein solches Programm, das die Steuerzahler sehr teuer zu stehen kommt. Angeblich sind schon Erfolge zu verzeichnen. Dies wäre ein wirklich ein Wunder, wenn das gut kommen würde. Nur daran zweifle ich.

Auch die Aussage, dass er eine sehr schwere Kindheit hatte, ist ein Argument, das immer wieder gerne gebracht wird. Ich habe mit diesen Aussagen einfach wirklich meine Probleme. Denn wenn ein jeder in der Kindheit oder der Jugend schwer durch musste, dann müsste ja die Welt voller Straftäter sein. Für mich sind das nur Ausreden um einen Kriminellen zu entschuldigen. Vielleicht stehe ich wirklich ganz alleine da mit meiner Aussage.

Da ist das betreffende Interview.

Teure Betreuung für Täter

27. August 2013 18:45; Akt: 27.08.2013 23:05

«Ein solches Sonder-Setting ist ein Einzelfall»

von Marco Lüssi - Dass Messerstecher Carlos (17) eine Sonderbetreuung erhält, die pro Monat über 20'000 Franken kostet, erregt die Gemüter. Oberjugendanwalt Marcel Riesen-Kupper nimmt Stellung.


Herr Riesen-Kupper, die Jugendanwaltschaft finanziert einem 17-jährigen Messerstecher eine Wohnung, Thaiboxunterricht und einen Privatlehrer. Wie lässt sich eine solche Vorzugsbehandlung begründen?
Marcel Riesen-Kupper: Es ist mir bewusst, dass ein solcher Fall gegen aussen sehr schwierig zu kommunizieren ist und im ersten Moment Unverständnis auslöst. Doch es handelt sich hier um einen speziellen Einzelfall.

In welcher Hinsicht?
Bei diesem Jugendlichen wurden seit seinem 11. Altersjahr die verschiedensten Massnahmen angeordnet: Er wurde mehrmals über Monate in geschlossenen Institutionen, vom Jugendgefängnis bis zur geschlossenen psychiatrischen Klinik, untergebracht, ohne dass sich damit etwas gebessert hätte. Die Jugendanwaltschaft und die involvierten Stellen waren mit ihrem Latein am Ende, es herrschte eine gewisse Ohnmacht. In solchen Fällen ist es manchmal notwendig, nach neuen Wegen zu suchen.

Noch einmal: Thaibox-Unterricht, eine Viereinhalbzimmerwohnung, ein Privatlehrer – und das laut der SRF-Sendung «Reporter» für horrende 22'000 Franken im Monat. Ist dies nicht viel zu viel Geld für einen einzelnen Straftäter?
Das Setting kostet zur Zeit 29'000 Franken. Das ist tatsächlich sehr viel Geld. Man muss aber die Relationen sehen: Die Unterbringung in einem Jugendheim kostet brutto ca. 19'000 Franken pro Monat, in einer geschlossenen psychiatrischen Institution können die Kosten bis zu 40'000 Franken betragen. Die jetzige Betreuung dieses Jugendlichen ist also nicht unbedingt teurer als die Alternativen, die bisher nicht zum Erfolg führten. Hinzu kommt: Wenn erreicht werden kann, dass er nicht wieder straffällig wird, kann die Gesellschaft langfristig viel Geld einsparen.

Wie viele Jugendliche im Kanton Zürich geniessen eine Behandlung wie Carlos?
Im Kanton Zürich werden pro Jahr ca. 3300 Jugendliche abgeurteilt. Ein solches «Sonder-Setting» gibt es derzeit lediglich in diesem und in einem weiteren Fall. Es handelt sich also um Einzelfälle, in denen man, wie erwähnt, mit den üblichen Schutzmassnahmen nicht weiterkommt und deshalb etwas Neues probiert.

Um was für einen Jugendlichen handelt es sich im zweiten vergleichbaren Fall?
Dazu kann ich keine Details nennen.

Ist eine solche Sonderbehandlung nicht unfair gegenüber all den anderen straffälligen Jugendlichen, die nicht in den Genuss eines solchen «Sonder-Settings» kommen?
Nein, denn dieser betreffende Jugendliche war schon seit seiner Kindheit in diversen geschlossenen Institutionen untergebracht, was mit vielen Belastungen verbunden war. Keiner, der seine Geschichte kennt, würde mit ihm tauschen wollen.

Wie lange wird Carlos noch von diesem «Sonder-Setting» profitieren?
Diese Form der Betreuung läuft nun seit rund einem Jahr und zeigt bisher Erfolge. Natürlich wird alles durch die Jugendanwaltschaft laufend überprüft, und ich gehe davon aus, dass die Kosten gesenkt werden können. Ich betone noch einmal: Es handelt sich um einen Einzelfall. Doch wenn die Jugendanwaltschaft nicht das Notwendige tun würde, um auch in diesem Fall dafür zu sorgen, dass der Jugendliche nicht mehr delinquiert, würde sie ihren Auftrag nicht wahrnehmen.

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Ein-solches-Sonder-Setting-ist-ein-Einzelfall--27888383

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 29.08.13 8:18

Heute in der Zeitung kommt nun noch das Opfer zu Wort.

Dem Opfer wurde Schmerzensgeld zugestanden. Laut seinen Aussagen habe er bis Heute keinen roten Cent erhalten.

Das ist ein Faustschlag ins Gesicht eines Opfers. Der Täter wird verwöhnt und kriegt auf Kosten der Steuerzahler alles bezahlt und noch Sonderbehandlung.

Das Opfer klagt nun diesen Behörden-Wahnsinn an. Eigentlich ist es eine riesen Schweinerei, dass da ein Täter verwöhnt wird und das Opfer ist nun der Leidtragende. Ist nichts neues. Die Opfer sind ja meistens dann noch die beschiessenen.

Man kann nur hoffen, dass ein solcher Wahnsinn gestoppt werden kann und diese Ungerechtigkeit aufhört. Es ist wirklich wünschenswert das dem Opfer endlich das gegeben wird, was es zugute hat.

Nur bei unseren Politikern wird das Wahrscheinlich nicht der Fall sein. Die sind eh dafür, dass der Täter Resozialisiert wird. Ist der wieder in der Gesellschaft, wird es vielleicht nicht lange dauern und er wird wieder straffällig.

Opfer von Carlos

28. August 2013 22:22; Akt: 28.08.2013 23:10

«Er wird verwöhnt – ich leide mein Leben lang»

von Marco Lüssi - Messerstecher Carlos (17) hat A. Y. (20) lebensgefährlich verletzt. Die teure Sonderbehandlung des Täters ist für ihn ein Hohn: Er hat noch keinen Rappen Schmerzensgeld erhalten.


Der 14. Juni 2011 hat das Leben des heute 20-jährigen A. Y. (Name der Redaktion bekannt) für immer verändert: An diesem Tag wurde der junge Türke aus der Stadt Zürich zum Opfer von Gewalttäter Carlos.

«Es war 13 Uhr, ich war mit meinem Vater unterwegs», erzählt Y. Am Zürcher Schwamendingerplatz sei er in den Coop gegangen, um schnell Zigaretten zu kaufen. «Mein Vater wartete draussen – als ich aus dem Laden zurückkam, sah ich, wie einer ihn anpöbelte.» Er habe ihm gesagt, er solle seinen Vater in Ruhe lassen und ihn zur Seite geschoben, sagt Y. «Ich dachte, damit sei es erledigt, und drehte mich um, um zu gehen.»

«Ich habe jeden Tag Schmerzen»
Dann passierte es: «Er zückte ein Klappmesser und stach von hinten zweimal auf mich ein – ich spürte, wie mir das Blut den Rücken runterfloss.» Er habe sich noch ein paar Meter weitergeschleppt. «Doch plötzlich bekam ich keine Luft mehr und brach zusammen.» Im Spital musste Y. operiert werden. «Der eine Stich hatte meine Lunge getroffen, der andere meine Wirbelsäule nur um Millimeter verfehlt, ich könnte heute gelähmt oder tot sein», so Y.

Zwar konnte Y. das Spital nach zehn Tagen wieder verlassen. Doch er leidet unter bleibenden Schäden: «Noch heute habe ich jeden Tag Rückenschmerzen, ich spüre sie schon, wenn ich am Morgen aufwache», sagt er. Sein Hobby, das Fussballspielen, habe er deshalb aufgeben müssen. Auch im Job bekam der Logistiker-Lehrling Probleme: «Ich wäre wegen der Folgen des Angriffs fast aus der Lehre geflogen und muss froh sein, wenn ich den Abschluss schaffe – doch den will ich unbedingt», sagt er. Zudem habe er nach der Tat anfänglich unter schweren Angstzuständen gelitten. «Noch heute begleitet mich immer ein ungutes Gefühl, wenn ich allein unterwegs bin – nachts auf dem Heimweg renne ich, um möglichst schnell zuhause zu sein.»

«Ich fühle mich verarscht»
Als Y. aus dem Medien erfuhr, dass die Zürcher Jugendanwaltschaft Täter Carlos für 29'000 Franken im Monat eine Rundumbetreuung zukommen lässt, ihm eine Viereinhalbzimmerwohnung, einen Privatlehrer und Thaibox-Unterricht bei einem Weltmeister finanziert, fiel er aus allen Wolken. «Für mich ist dies ein Schlag ins Gesicht, ich fühle mich verarscht.» Während für Carlos jeden Monat solche Unsummen ausgegeben würden, habe er noch keinen Rappen Schmerzensgeld erhalten. «Weder ich noch meine Kollegen und meine Familie können verstehen, dass für den Täter viel mehr getan wird als für das Opfer.»

Besonders unverständlich ist für Y., dass Carlos darin unterstützt wird, Thaiboxer zu werden: «Der Angriff auf mich hat gezeigt, dass er schon gefährlich war, bevor er sich mit Kampfsport Muskeln antrainiert hat – und jetzt wird er mit seiner Kampfausbildung endgültig zur Maschine.»

Und natürlich störe es ihn, dass Carlos trainieren könne, statt arbeiten zu gehen. «Ich hingegen muss jeden Tag zur Arbeit, und Sport kann ich nicht mehr treiben, seit er mich niedergestochen hat.» Entschuldigt habe sich Carlos bei ihm erst in der Gerichtsverhandlung: «Aber nur, weil die Richterin ihn dazu aufforderte. Als er auf mich zukam, um mir die Hand zu geben, begann ich zu zittern und brach in Tränen aus.» Y. kann die Ungerechtigkeit nicht fassen: «Er wird verwöhnt – und ich werde mein Leben lang unter den Folgen seiner Tat leiden.»

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Er-wird-verwoehnt---ich-leide-mein-Leben-lang--17309023

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von bushi am 29.08.13 9:21

fidelio777 schrieb: Eigentlich ist es eine riesen Schweinerei, dass da ein Täter 'verwöhnt' wird....  
....der Täter muß 'resozialisiert' werden sagnix
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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 29.08.13 10:14

Tja, nun spricht auch noch die Polizei und die ist nicht begeistert von diesem Carlos. Die sehen keine Resozialisierung in diesem Fall.

Die Anwälte von diesem Carlos dürfen oder wollen sich dazu nicht äussern. Wie praktisch aber auch, da muss dann niemand die Verantwortung übernehmen.

Bei all seinen Vorstrafen die er begannen hat, müsste dieser eigentlich im Knast sitzen und nicht ein solches Verwöhnprogramm erhalten.

Auch die Kosten sind bereits aufgelistet die dieser Carlos verursacht hat.

Da kann ich nur eines Sagen: So viel essen, wie man 120 121 120 121 120 121 120 121 120 121 120 121 120 121  möchte kann man gar nicht. Das geht nicht.

Die Akte Carlos: Politiker empört, Polizei warnt:

«Er ist eine tickende Zeitbombe»

Die Polizisten, die mit ihm zu tun hatten, haben Angst vor ihm. Oberjugendanwalt Riesen ist zuversichtlich, dass Carlos dank dem Training und der Betreuung nicht rückfällig wird.

Publiziert: 00.00 Uhr , Aktualisiert: 07.48 Uhr

Von Andreas Kunz und Adrian Schulthess


Sein Opfer A. Y. sagt: «Ich traue Carlos alles zu!» Er ist nicht der Einzige mit dieser Einschätzung.
«Carlos war einer unserer schlimmsten Klienten», heisst es bei der Zürcher Stadtpolizei. Praktisch jeder auf der Wache kenne ihn. Beamtinnen habe er als «dumme Schlampen» beschimpft. Ihre Kollegen mehrfach tätlich angegriffen. Verschiedene Polizeiquellen sagen gegenüber BLICK: «Dass Carlos nicht mehr gewalttätig wird, können wir uns nicht vorstellen.» Er sei eine «tickende Zeitbombe».

Im Urteil von Ende 2012 wird Carlos der «Gewalt gegen Beamte» sowie der «mehrfachen Drohung» schuldig gesprochen. Dazu: «Schwere Körperverletzung, Unterlassung der Nothilfe, Widerhandlung gegen das Waffengesetz, mehrfache Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes.»

Und wie lautete die «Strafe» für den Vergehenskatalog? Carlos wurde freigelassen. «Offene Unterbringung», wie es im Jargon heisst. Konkret: 4½-Zimmer-Wohnung inklusive Wasch-, Koch- und Putzdienst durch eine Ersatzmutter, Thaibox-Kurse und ein zehnköpfiges Betreuerteam mit Privatlehrer und Anwalt.

Er boxt im Ring statt auf der Strasse
Seine grosszügige Wohnung (Miete: 1940 Franken) durfte Carlos mit Einwilligung der Zürcher Jugendanwaltschaft in Reinach BL beziehen, in Fachkreisen bekannt als «Kampfsport-Mekka». Unter der Führung des zehnfachen Thaibox-Weltmeisters Shemsi Beqiri trainiert er dort täglich für seinen nächsten Kampf Anfang September in einem Sportcenter in Basel.

Auf Youtube ist ein Video von Carlos’ Premiere als Thaiboxer im Casino Baden zu finden. Es dauert nur kurz: Nach fünf Sekunden liegt Carlos’ Gegner k. o. am Boden.

Wer übernimmt die Verantwortung für den Schläger? Der zuständige Jugendanwalt Hans­ueli Gürber äussert sich nicht. Sein Chef Marcel Riesen, Oberjugendanwalt des Kantons Zürich, sagt: «Das getroffene Massnahmensetting bietet nach aktuellem Stand sehr gute Gewähr, dass Carlos keine weiteren Delikte begeht.»

Tatsächlich könne jedoch «niemand garantieren», dass er nicht rückfällig werde. Um Gefahren rechtzeitig zu erkennen, würde «alles» unternommen, verspricht Riesen.

Carlos wird laufend überprüft
Das heisst: Carlos werde «laufend» überprüft. Das Massnahmenpaket sei «zeitlich unbeschränkt». Jeden Monat fallen zu den bisherigen Kosten von einer knappen Million also weitere 29 000 Franken an. Bis spätestens 2018. Dann wird Carlos mit 22 Jahren gemäss Jugendstrafrecht automatisch aus seinem «Setting» entlassen – ohne weitere Kontrolle.

Die Zürcher SVP-Nationalrätin Natalie Rickli ärgert sich gewaltig. «Diese ganze Geschichte ist ein Skandal.» Als sie bereits vor vier Jahren in einer Interpellation eine Verschärfung des Jugendstrafrechts forderte, versprach der Bundesrat in seiner Antwort eine «Analyse» der Situation. «Wann die konkreten Vorschläge präsentiert werden, steht noch nicht fest», hiess es im Jahr 2009. Geschehen ist seither aber nichts.

Opfer war ein Türke (17)

Zürich – Gemäss BLICK-Recherchen hat der damals 15 Jahre alte Carlos im Juni 2011 in Zürich einen 17-jährigen Türken niedergestochen.

Die Polizei verhaftete Carlos aufgrund von Zeugenaussagen in seiner Wohnung. Der ver­letzte Türke hatte sich nach der Attacke zu einem Gasthof geschleppt, wo er zusammenbrach. Nur dank einer Not-OP soll er überlebt haben. Laut Zeugen hatten sich Täter und Opfer zuerst laut angeschrien, bevor Carlos das Messer zückte und nach der Tat mit dem Trottinett des Opfers floh.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/er-ist-eine-tickende-zeitbombe-id2422412.html

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 30.08.13 7:55

Zu diesem Thema Carlos, der ein Schweizer sein soll, kommen immer mehr dubiose Sachen ans Tageslicht.

Nun wurde sogar bekannt, dass der Thaibox-Trainer von diesem besagten Carlos auch vorbestraft ist, wegen Körperverletzung.

Ich denke da ist fast jeder Kommentar überflüssig.

Und um was für eine Kampfmaschine es sich bei Carlos handelt kann man sehen in einem Video auf 20min.ch.

Ein solcher jugendlicher soll unbedingt in die Gesellschaft integriert werden. Es tut mir leid um die Menschen die diesem Carlos begegnen sollten, wenn der mal eine schlechte Laune haben sollten. Da sagst du dem lieber gar nichts, geschweige denn in die Augen schauen, sonst streckt der dich womöglich mit einem Faustschlag zu Boden.

Video ist zu sehen mit unten stehendem Link der Quellenangabe.

Nach 5 Sekunden k. o.

29. August 2013 16:24; Akt: 30.08.2013 00:16

Hier schlägt Carlos zu

Der Kanton Zürich zahlt Gewalttäter Carlos (17) Thaibox-Lektionen bei einem wegen Körperverletzung verurteilten Boxlehrer. Wie schlagkräftig Carlos ist, zeigt ein Video.


29'000 Franken pro Monat gibt der Kanton Zürich für Prügler und Messerstecher Carlos (17) aus – unter anderem für eine Viereinhalbzimmer-Wohnung, einen Privatlehrer und Thaibox-Unterricht bei einem zehnfachen Weltmeister.

Für A.Y. (20), der von Carlos 2011 niedergestochen und lebensgefährlich verletzt wurde, ist vor allem die Thaibox-Ausbildung ein Skandal: «Jetzt wird er mit seiner Kampfausbildung endgültig zur Maschine.» Der zuständige Jugendanwalt Hansueli Gürber sieht dies anders: Carlos werde durch den Kampfsport nicht noch gefährlicher, sondern verändere sich zum Positiven.

Trainer schlug und trat auf Mann ein
Fast täglich trainiert Carlos in einem Kampfsport-Center im Kanton Baselland. Offensichtlich hat er Talent: Bei einem Kampf im Grand Casino Baden schlug der Schweizer seinen Gegner in nur 5 Sekunden k. o., wie das Video des Kampfs zeigt. Brisant: Sein Boxlehrer ist laut «Telezüri» im Februar von der Staatsanwaltschaft Basel wegen Körperverletzung und Drohung verurteilt worden.

Er soll im Januar 2012 einen Mann ins Gesicht geschlagen und auf ihn eingetreten haben, als er am Boden lag. Zuvor habe der Bruder des Thaibox-Champions das Opfer mit Pfefferspray eingenebelt. 2011 soll der Trainer zudem einen Kampfsportlehrer bedroht haben. Für 20 Minuten war er bisher nicht erreichbar. Ob die Jugendanwaltschaft von den Vorstrafen des Trainers von Carlos wusste, ist unklar. Benjamin Tommer, Sprecher der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich, konnte diese Frage auf Anfrage nicht beantworten. «Darauf wollen wir aber natürlich eine Antwort in dem Bericht, den Justizdirektor Martin Graf von der Oberjugendanwaltschaft angefordert hat.»

Dieser Bericht soll frühestens Ende der nächsten Woche vorliegen, wie Tages-Anzeiger.ch berichtet. Erst dann will sich Graf zu dem Fall äussern.

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Hier-schlaegt-Carlos-zu-26993828

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 30.08.13 8:01

Nun kommt doch noch von der politischen Seite her Druck auf diesen Fall gemacht.

Die Frage ist nur die, ob das wirklich etwas bringt.

Ich denke es wird dem betreffenden Grünpolitiker schmackhaft gemacht werden und am Ende verläuft die Untersuchung eh im Sand. Der gelakmeierte ist eh wieder der Steuerzahler.

Fall Carlos wird Regierungssache

Von Ev Manz. Aktualisiert am 29.08.2013

Die teuren Sondermassnahmen für den 17-jährigen Messerstecher beschäftigen nun auch Justizdirektor Martin Graf. Er wird sich Anfang September zum Fall äussern.


Über die Sondermassnahmen für den 17-jährigen Straftäter Carlos wird nun auch der Zürcher Regierungsrat befinden. Benjamin Tommer, Sprecher der Direktion Justiz und Inneres von Regierungsrat Martin Graf (Grüne), sagt: «Justizdirektor Martin Graf hat gestern Mittwoch von Oberjugendanwalt Marcel Riesen einen internen Bericht zum Fall angefordert.» Dieser dürfte gemäss Tommer nicht vor Ende nächster Woche vorliegen. Erst dann will sich Martin Graf ein erstes Mal zum Fall äussern.

Die Sondermassnahmen für Carlos wurden in einem Porträt des Schweizer Fernsehens über Jugendanwalt Hansueli Gürber publik und haben einen Medienwirbel und grosse Entrüstung bei der Bevölkerung ausgelöst. Der straffällige Teenager wird rundum betreut – was Kosten von 29'000 Franken pro Monat verursacht.

Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Fall-Carlos-wird-Regierungssache/story/15769612

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 30.08.13 8:09

Da noch ein Interview, das aufzeigen soll, dass der Herr Carlos fortschritte gemacht haben soll.

In meinen Augen ist das Augenwischerei.

Dieses Programm soll bis zum 22. Altersjahr von Carlos so laufen.

Was kommt danach?

Er wird aus der Obhut entlassen und kehrt zurück auf die Strasse. Was dann kommt möchte ich mir nicht vorstellen.

«Die Aufgaben im Thaibox-Zentrum sind für Carlos wie Arbeit»


Interview: Ev Manz. Aktualisiert am 28.08.2013


Für Patrik Killer, Pressesprecher der Oberjugendanwaltschaft des Kantons Zürich, ist es schon ein Fortschritt, dass der 17-jährige Straftäter Carlos eine geregelte Tagesstruktur einhalten kann.


Der Fall «Carlos» mit Kosten von 29'000 Franken pro Monat rückt die Arbeit der Jugendanwaltschaft in ein schiefes Licht. Wie beurteilen Sie die Auswahl des Fallbeispiels für einen Beitrag des Schweizer Fernsehens?
Das Beispiel ist sicher im Nachhinein gesehen unglücklich gewählt, denn es ist nicht repräsentativ für die Arbeit der Jugendanwaltschaften.

Was war die Absicht dahinter?
Hansueli Gürber wollte aufzeigen, dass das Einzeltherapiekonzept bei Carlos die erste Massnahme ist, die wirklich greift, und er Fortschritte macht.

Welche Fortschritte hat Carlos im letzten Jahr gemacht?
Er hat innerhalb der letzten zwei Jahre keine vorsätzlichen Straftaten mehr begangen. Zudem hat er sich erstmals auf ein pädagogisches Setting eingelassen. Dazu kifft und raucht er nicht mehr.


Doch er darf seinen Traum des Thaiboxers leben und arbeitet nicht.
Das scheint auf den ersten Blick sicher so. Aber was ist arbeiten? Für Carlos ist bereits seine fixe Tagesstruktur wie arbeiten.


Wie sehen seine Tage aus?
Er fährt fünf Tage pro Woche von der Wohnung im Kanton Basel Land ins Thaibox-Zentrum in Basel. Er trainiert dort jedoch nicht nur, sondern reinigt den Betrieb und packt bei diversen Arbeiten mit an. Lohn bekommt er nicht, dafür darf er trainieren. Das heisst, es wird auch etwas von ihm abverlangt. Daneben lernt er mit seinem Privatlehrer. An den Wochenenden besucht ihn manchmal sein Vater. Fakt ist: Carlos wird 24 Stunden am Tag beaufsichtigt, kann fast keinen Schritt alleine machen.


Es heisst, alle anderen Massnahmen hätten bei Carlos nicht gegriffen. Was heisst das?
Ich kann nur so viel sagen: Carlos war mehrmals im Gefängnis, einige Zeit auch in der Sicherheitshaft, und er war in der geschlossenen Abteilungen von psychiatrischen Kliniken sowie geschlossenen Heimen. Überall hat er sich so verhalten, dass er nicht mehr tragbar war, und keine Massnahme Erfolg hatte.


Gibt es einen Zeitplan für Carlos Massnahme?
Unsere Schutzmassnahmen greifen bis zum Erreichen des 22. Altersjahres. Ziel ist, dass Carlos möglichst rasch keine therapeutisch-pädagogischen Massnahmen mehr braucht und irgendwann auf eigenen Beinen stehen kann.

Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Die-Aufgaben-im-ThaiboxZentrum-sind-fuer-Carlos-wie-Arbeit/story/26716770

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 30.08.13 9:16

Ein Einzelfall, sei dieser Carlos. Stopp. Nein, nicht ganz. In einem Interview wurde mitgeteilt, dass es doch noch einen zweiten solchen Fall gibt, man darüber aber nichst sagen könne.

Tja, und nun kommt noch mehr. Dieser Einzelfall Carlos, der übrigens aus Brasilien kommt, ist eben doch kein Einzelfall. Da gab es bereits mehrere solche Fälle.

Ach wie schön ist es doch, dass wir Bürger immer wieder über den Tisch gezogen werden von unseren ach so geschätzten lieben Gutmenschen die Rot und Grün sind.

Der Thai-Boxer Carlos ist kein Einzelfall!

Jugendanwalt zahlte einem Mutter-Prügler Samurai-Kurse

Ein Teenager versucht seine Mutter zu töten. Als Dank erhält er eine Samurai-Ausbildung.

Publiziert: 00.00 Uhr , Aktualisiert: 00.39 Uhr Von Andreas Kunz


Alles nur ein «Einzelfall», sagte die Zürcher Jugendanwaltschaft zur Luxusbetreuung des jugend­lichen Messerstechers Carlos. BLICK-Recherchen zeigen aber: Auch andere minderjährige Gewalttäter genossen fragwürdige Therapien.

Wie mehrere Polizeiquellen bestätigen, hat die Zürcher Jugendanwaltschaft unter Hansueli Gürber einem jungen Schläger eine Ausbildung zum Samurai-Kämpfer bezahlt.

Der Teenager hatte zuvor mehrfach seine Mutter bedroht und geschlagen. Mindestens einmal soll es in der Wohnung der Familie sogar zu einem Tötungsversuch gekommen sein.

Der Grund für die Übergriffe: Die Mutter hatte als Prostituierte auf dem Strich angeschafft, um genügend Geld für den Unterhalt des Sohnes zu verdienen. Als dieser davon erfahren habe, sei er in seinem Stolz derart verletzt gewesen, dass er seine Mutter mehrfach mit dem Tod bedrohte – und auch versuchte, die Drohung brutal umzusetzen.

Nachdem die Mutter Alarm geschlagen hatte, landete der junge Schläger bei der Zürcher Jugendanwaltschaft. Die Massnahme gegen ihn konnte er dort offenbar sel-ber bestimmen: Der Prügelsohn wünschte sich eine Teilnahme an Samurai-Kursen. Als ausgebildeter ja­panischer Kampf­sportler könne er sich vorstellen, auf weitere Gewalttätigkeiten gegen seine Mutter zu verzichten.

Körperverletzung und Drohung
Gemäss mehrerer Quellen hat ihm die Jugendanwaltschaft diesen Wunsch erfüllt und dem minderjährigen Gewalttäter eine Ausbildung zum Samurai-Kämpfer organisiert und bezahlt.

Die Kommunikationsstelle der Zürcher Justizdirektion wollte den Fall gestern weder bestätigen noch dementieren. Eine Abklärung sei «zeitlich nicht möglich», sagte Sprecher Benjamin Tommer.

Neuigkeiten gibt es auch im Fall Carlos: Wie Tele Züri berichtete, ist Carlos’ Thaibox-Trainer, der zehnfache Weltmeister Shemsi Beqiri, ebenfalls vorbestraft. Im Januar soll er einem Mann die Faust ins Gesicht geschlagen haben. Selbst als das Opfer am Boden lag, habe Beqiri weiter zugeschlagen. Zuvor soll Beqiris Bruder dem Opfer Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben.

Einen Monat später sei der zehnfache Thaibox-Weltmeister wegen einfacher Körperverletzung und Drohung von der Staatsanwaltschaft Basel verurteilt worden, berichtete der TV-Sender gestern Abend. Die Zürcher Jugendanwaltschaft, die Beqiri als Carlos’ persönlichen Trainer engagiert hatte, wusste vom Vorfall nichts.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/jugendanwalt-zahlte-einem-mutter-pruegler-samurai-kurse-id2423688.html

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 30.08.13 13:15

Jetzt wurde sogar bekannt, was das Opfer erhalten hat von der Opferhilfe. Laut Gerichtsurteil müsste er CHF 20'000.00 als Entschädigung erhalten.

ERHALTEN HAT ER VON DER OPFERHILFE CHF 3'500.00. Begründung: Die Opferhilfe müsse sparen und muss sich nicht an ein Gerichtsurteil halten. Die Opferhilfe bezahlt weil Carlos nicht zahlen kann. Respektive er WILL gar nicht. Seine Ausrede: Carlos im TV: «Ich kann nicht acht Stunden arbeiten und danach noch trainieren!»

Hey was für ein Schlag in das Gesicht eines Opfers. Was für ein Schlag in das Gesicht eines jeden normal denkenden arbeitenden Bürger. Was für ein Schlag in das Gesicht eines jeden Bürgers der ehrlich ist.

Das ist Kuscheljustiz pur.

«So verspielt man Vertrauen in die Politik»

Der ganz normale Opferhilfe-Wahnsinn

Das Opfer des Messerstechers bekommt 3500 Fr (statt 20'000 Fr) Genugtuung zugesprochen. Der Täter kriegt 29'000 Fr im Monat. Und das geht so:

Publiziert: 30.08.2013 vor 1 Minute , Aktualisiert: 10.19 Uhr Von Adrian Schulthess

Den Türken A. Y. * (20) stach Carlos mit einem Messer mehrmals feige in den Rücken. Sein Opfer hat nur mit viel Glück überlebt, die Narben schmerzen noch heute. Dafür – und für eine Reihe weiterer Delikte – wurde Carlos 2012 vom Jugendgericht Zürich verurteilt. Das Gericht sprach Opfer Y. auch eine Genugtuung zu: 20'000 Franken, die Carlos bezahlen muss. Zahlen kann der den Betrag aber nicht: Carlos arbeitet nicht. Weil er nicht will, wie er im auf SRF 1 ausgestrahlten Dokumentarfilm sagte: «Ich kann nicht acht Stunden arbeiten und danach noch trainieren!»

In solchen Fällen springt die staatliche Opferhilfe ein. «Man hat mich schon vorgewarnt: Der Staat müsse sparen», sagt Y. «Im Juli kam der Entscheid: Statt 20'000 soll ich bloss 3500 Franken kriegen. Ich erschrak.» Die Opferhilfestelle kann die Höhe der Genugtuung nämlich selber festlegen. Und muss sich nicht ans Gerichtsurteil halten.

«Ich bin im dritten Lehrjahr als Logistiker. Ich verdiene 1000 Franken im Monat, gebe davon meinem Vater etwas ab. Ausgang kann ich mir nicht leisten.» Allein die 4½-Zimmer-Wohnung, welche die Jugendanwaltschaft in Reinach BL für Carlos mietet, kostet über 1900 Franken. Doppelt so viel, wie das Opfer verdient. Für Carlos hat die Zürcher Jugendanwaltschaft die Spendierhosen an: Seine Betreuung kostet 29'000 Franken. Jeden Monat. Die 3500 Franken Genugtuung für sein Opfer gibts nur einmal.

«Meine Anwältin hat die schriftliche Begründung angefordert. Die kam am 14. August», sagt A. Y. Eine Verfügung der Zürcher Justizdirektion, zu der auch die Jugendanwaltschaft gehört. «Kurz darauf wurde der Film ausgestrahlt. Ich sah, was für ein Luxusleben der Typ führt. Auf Kosten der Steuerzahler. Das war der Moment, als ich mich entschlossen habe, den Entscheid anzufechten.» Die Justizdirektion wollte gestern nicht Stellung nehmen.

* Name der Redaktion bekannt

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/der-ganz-normale-opferhilfe-wahnsinn-id2423838.html

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von BunterKanzler am 31.08.13 8:34

Egal ob Schweiz, Österreich oder BRD: diese Länder sind zerfressen von linksgrüner Wahnsinnspolitik mit einerm Justizsystem das zum Himmel stinkt.
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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 02.09.13 15:43

BunterKanzler schrieb:Egal ob Schweiz, Österreich oder BRD: diese Länder sind zerfressen von linksgrüner Wahnsinnspolitik mit einerm Justizsystem das zum Himmel stinkt.
Alles was in diesen Ländern geschieht willentlich mit dem Einverständnis der Regierung, alle werden ja nur noch von diesem Gsindel was sich rot und grün nennt regiert.

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 02.09.13 15:49

Am Sonntag stand in der Presse noch mehr über diesen Carlos.

Jetzt sprach sogar noch eine Sozialarbeiterin und deckte auf, was dieser alles bezahlt bekommt. Erhält er dies nicht, so wird er unberechenbar. Und da sprechen gewisse Personen, dass dieser angeblich Fortschritte gemacht haben.

Fall Carlos: Ein Armani-Deo für 47 Franken

Aktualisiert am 01.09.2013

Ein bisher unveröffentlichter Bericht einer involvierten Sozialarbeiterin zeigt auf, wie Carlos das Justizsystem ausreizte.


Die ehemalige Betreuerin von Carlos, der wegen umstrittener Therapiemassnahmen in die Schlagzeilen geraten ist, sagt: «Er ist ein Luxusgeschöpf. Nur mit Geld kann man ihn unter Kontrolle halten.» So komme beispielsweise nur Rindfleisch oder Fisch auf seinen Teller. Und er wolle sich bevorzugt mit Markenartikeln kleiden. Im Bericht, welcher der «Schweiz am Sonntag» vorliegt, steht: «Er ist ein äusserst körperbewusster, muskulöser junger Mann. Er interessiert sich für Kampfsportarten und trainiert täglich mit Gewichten. Sein Idol ist Arnold Schwarzenegger.» Und er sei so «selbstverliebt», dass sogar beim Deodorant nur das Beste gut genug ist. Dieses muss nämlich von Armani sein und kostet 46.90 Franken. Natürlich alles auf Kosten des Steuerzahlers.

Wie viel in Carlos investiert wird, sorgt aber sogar in Sozialarbeiterkreisen für Entsetzen. Denn: Carlos stellt immer neue Forderungen, und die werden erfüllt. Sonst steigt er auf die Barrikaden. «Was er sich in den Kopf gesetzt hat, das will er auf jeden Fall erreichen. Folglich argumentiert er – manchmal stundenlang und nervenaufreibend –, bis er sein Ziel erreicht hat. Sei dies mehr Taschengeld, eine neue Hose, Freizeitaktivitäten wie Gokart, ein Ausflug an einen ganz bestimmten Ort oder die Beschaffung von Cannabis und Marihuana», ist im Bericht über Carlos zu lesen.

Laut Informationen der «Schweiz am Sonntag» war Carlos im Juni 2011, als es zur Messerattacke kam, nicht nur bekifft. Er stand auch unter Obhut einer Institution. Und zwar war er in einem Wohnprojekt der Riesen Oggenfuss GmbH in Zürich betreut. Es ist dieselbe Organisation, die Carlos aktuell in einer Vierzimmerwohnung in Reinach BL untergebracht hat. Gegründet haben die Organisation die Heilpädagogin Anna-Lisa Oggenfuss und ihr Partner, der Sozialpädagoge Rolf Riesen, vor rund drei Jahren. Der Zweck: Dienstleistungen im Zusammenhang mit beruflicher, sozialer und gesundheitlicher Reintegration. «Dabei wird durch systematisches Denken und aktives Zuhören (...) ein massgeschneiderter Plan mit klaren und sorgfältig gewählten Zielvorstellungen erarbeitet», ist auf der Website zu lesen. Besonderes Ziel bei Jugendlichen: «Anschluss an ein Zurechtfinden im Arbeits- und Erwerbsleben erarbeiten.» Riesen Oggenfuss betreut aktuell zehn schwersterziehbare Jugendliche. Die Kosten belaufen sich pro Jugendlichen auf bis zu 900 Franken pro Tag.

Carlos verursachte Velounfall
Der 17-jährige Carlos war vor einigen Monaten zudem in einen schweren Velounfall verwickelt, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt. Er kollidierte mit einem Fussgänger, worauf dieser einen Schädelbruch erlitt. Carlos fuhr mit hohem Tempo, stand aber nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Das Opfer trug keine bleibenden Schäden davon. Die Zürcher Jugendanwaltschaft will den Vorfall nicht kommentieren. Laut früheren Angaben hat Carlos in den letzten zwei Jahren keine «vorsätzliche Straftat» begangen.

Am letzten Sonntag wurden die diversen Sondermassnahmen für Carlos bekannt, darunter ein tägliches Thaibox-Training. Die Kosten belaufen sich auf 29'000 Franken pro Monat. Die Zürcher Regierung entscheidet demnächst über allfällige Korrekturen am Massnahmenpaket sowie über die Konsequenzen für den zuständigen Jugendanwalt Hansueli Gürber.

Justizministerin meldet sich zu Wort

Der Skandal um die Luxusbetreuung für den 18-jährigen Messerstecher Carlos erreicht den Bundesrat. Der vom zuständigen Zürcher Regierungsrat Martin Graf (Grüne) angeforderte Bericht werde nun «zeigen, ob - und wenn ja, welche Lehren zu ziehen sind», sagt Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) zum «SonntagsBlick». «Und ob Anpassungen auf Stufe Vollzug oder auch in der Gesetzgebung angezeigt sind.» Zu Wort meldet sich zum ersten Mal auch Carlos’ Thaibox-Trainer Shemsi Beqiri, zehnfacher Weltmeister und selber vorbestraft. «Carlos vertraut mir», sagt Beqiri im Interview. Seine eigenen Gewalttaten bedaure er «sehr». Beqiri: «Fairness und Achtsamkeit sind in meinem Leben unerlässlich und wichtig.» (bru)
Quelle: http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Fall-Carlos-Ein-ArmaniDeo-fuer-47-Franken/story/30291902

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 02.09.13 15:54

Dieser Fahrradunfall(Velo) ist weitaus schlimmer, als er im Bericht vom Bund erwähnt wird.

Sonst soll mir mal jemand erklären, was an einem Schädelbruch nicht schlimm sein soll.


Carlos fährt mit Velo einen Fussgänger um

Schädelbruch!

Publiziert: 00.00 Uhr , Aktualisiert: 10.40 Uhr Von Marlene Kovacs

Vor wenigen Monaten raste Carlos mit dem Velo in einen Fussgänger, welcher dadurch einen Schädelbruch erlitt.


Die Akte «Carlos» sorgt seit einer Woche für Empörung. 29 000 Franken kostet der 18-jährige Messerstecher den Staat monatlich (BLICK berichtete). Damit werden ihm eine 4½-Zimmer-Wohnung, Thai-Box-Kurse und ein zehnköpfiges Betreuerteam bezahlt.

Diese Luxusbehandlung beschäftigt nun auch den Bundesrat. «Der zuständige Regierungsrat hat beim leitenden Oberjugendanwalt einen Bericht zum ‹Fall Carlos› verlangt», sagte Justizministerin Simonetta Sommaruga im SonntagsBlick.

Laut «NZZ am Sonntag» war Carlos vor einigen Monaten in einen Unfall verwickelt. In hohem Tempo prallte er mit seinem Velo in einen Fussgänger. Dieser erlitt einen Schädelbruch. Drogen oder Alkohol waren nicht im Spiel.

Carlos als «Luxusgeschöpf»
Wie schamlos Carlos das System ausnutzt, zeigt der Bericht einer Ex-Betreuerin, aus dem die «Schweiz am Sonntag» zitiert. Darin bezeichnet sie Carlos als «Luxusgeschöpf», das man nur mit Geld unter Kontrolle halten könne. Er bevorzuge Markenkleidung, auf den Teller kommen nur Rindfleisch und Fisch. Nur das Beste sei für den «selbstverliebten» Teenager gut genug. So auch sein Armani-Deo für 46.90 Franken. Carlos’ Vorbild sei Arnold Schwarzenegger.

Exklusiv redete im SonntagsBlick der vorbestrafte Thai-Box-Trainer von Carlos, Shemsi Beqiri (27). Er habe Carlos auf Wunsch der Jugendstaatsanwaltschaft 2012 im Gefängnis besucht und gesehen, dass «hinter der dunklen Miene ein wertvoller Mensch» stecke. So habe er sich entschlossen, mit Carlos zu arbeiten. «Daraus ist eine Freundschaft gewachsen, die mir viel bedeutet.» Beqiri ist enttäuscht von den Medienberichten: Carlos habe Fortschritte gemacht, doch die Diskussion konzentriere sich nur auf sein Vorleben und die Kosten.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/schaedelbruch-id2426364.html

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 02.09.13 15:58

Man staune und lese die Lügengeschichte des Trainers von Carlos. Der redet sich seine Welt schön.

Jetzt spricht der Thai-Box-Trainer«Carlos vertraut mir»

ZÜRICH - Der 27-jährige Shemsi Bequiri ist seit einem Jahr der persönliche Thai-Box-Trainer des Messerstechers Carlos. Nun äussert er sich zum Fall.

Publiziert: 01.09.2013 Von Andreas Kunz und Adrian Schulthess


Shemsi Bequiri, zehnfacher Weltmeister und Thai-Box-Trainer von Messerstecher Carlos, ist selber wegen Körperverletzung vorbestraft: In Basel hatte er im Februar einen Mann niedergeschlagen und in Bern seinen Ex-Trainer bedroht. Gegenüber SonntagsBlick nahm Beqiri über seinen Anwalt zum ersten Mal schriftlich Stellung zum Fall Carlos.

SonntagsBlick: Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Carlos?
Shemsi Beqiri: Ich habe Carlos auf Wunsch der Jugendanwaltschaft im Juni 2012 im Gefängnis besucht. Ich habe sofort realisiert, dass hinter dieser dunklen, verschlossenen Miene ein wertvoller junger Mensch steckt. Nach dem Besuch habe ich mich entschlossen, mit Carlos zu arbeiten. Daraus ist eine Freundschaft gewachsen, die mir viel bedeutet. Carlos vertraut mir.

Wie haben Sie mit Carlos gearbeitet?
Auf zwei Ebenen: Beziehung und Konfrontation. Zunächst war es wichtig, dass Carlos einen Tagesrhythmus entwickelt und streng einhält. Am Morgen musste er zu Hause in seiner Wohnung mithelfen und z. B. das WC putzen. Anschliessend Fitness, am Nachmittag Schule bzw. Hausaufgaben, am Abend Training mit mir. Als Thaiboxer habe ich mit ihm viel über Achtsamkeit, Respekt und Würde diskutiert, um ihm diese Werte zu vermitteln. Er musste zudem lernen, einzustecken. Carlos wurde nie alleine gelassen, sondern immer von einer Bezugsperson begleitet.

Wie hat sich Carlos verändert?
Carlos ist heute viel ruhiger, fröhlicher und konfliktfähiger. Kritik führt nicht mehr zwingend zum Abbruch einer Beziehung. Als wir in der Familie einen Krankheitsfall hatten, zeigte er sich hilfsbereit und bewies grosses Einfühlungsvermögen. Er konnte seine eigenen Ansprüche hinter das Wohl der kranken Person stellen. Er hat zudem zum ersten Mal im Leben Freude an der Schule entwickelt und lernt gerne.

Was war schwierig in der Arbeit mit Carlos?
Seine unterschiedlichen Stimmungen, seine Empfindlichkeit.

Wie wurden Sie dabei unterstützt?
Ich stand stets in einem engen Kontakt zur Jugendanwaltschaft, mit der ich jeden Schritt koordiniert habe. Es existierte ein Netz von Fachleuten, mit denen ich mich 24 Stunden am Tag beraten konnte.

Gibt es Erfahrungen mit Thaibox-Training bei Straftätern?
In Holland wird diese Form der Resozialisierung mit Erfolg praktiziert. Mit meinem holländischen Manager, der in diesem Bereich bereits Erfahrung aufweist, hatte ich regen Austausch. Es existieren Forschungsergebnisse, die den Erfolg dieser Methode beweisen.

Wie geht es Ihnen nach dieser Woche?
Ich bin traurig und enttäuscht. Carlos hat sehr grosse Fortschritte gemacht, mit denen niemand gerechnet hat. Die Diskussion in der Öffentlichkeit konzentriert sich auf sein Vorleben und die Kosten dieser Methode. Der Erfolg wird verschwiegen.

Sie sind ebenfalls vorbestraft. Was sagen Sie dazu?
Ich sehe mich seit längerer Zeit mit Neid und Eifersucht konfrontiert. In einem Fall wurde ich von einem Ex-Trainer wegen angeblicher Drohung angezeigt, was nicht stimmt. Es existieren auch keinerlei Beweise. Im anderen Fall wurde ich von jemandem aus meinem früheren Umfeld tätlich angegriffen. Da ich wusste, dass der Angreifer Aids hat, habe ich mich etwas zu heftig gewehrt, um seinen Angriff wirksam abzuwehren. Er wurde dabei aber nur leicht verletzt. Ich bedaure dieses Ereignis sehr. Fairness und Achtsamkeit sind in meinem Leben unerlässlich und wichtig.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/carlos-vertraut-mir-id2425894.html

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 02.09.13 16:03

Nun will sich sogar die Regierung einsetzen. Das heisst allen voran nur die Roten und die Grünen. Am Ende heisst es eh nur alles Paletti. Man spricht nicht mehr darüber und die alles hat seine Richtigkeit.

29 000 Franken Luxus-Therapie für einen MesserstecherCarlos-Skandal – Bundesrat schaltet sich ein

Der Skandal um die Luxus-Betreuung des Messerstechers und Schlägers Carlos (18) erschüttert die Schweiz. Auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga will jetzt Klarheit.

Publiziert: 01.09.2013 Von Andreas Kunz


Seit vier Tagen ist es die Strategie der Zürcher Justizdirektion: Schweigen. «Frühestens» Ende nächster Woche will Regierungsrat Martin Graf (Grüne) über den Fall Carlos informieren. Volle neun Tage also, die der Justizdirektor braucht, um sich die Enthüllungen der letzten Woche zu erklären:

Ein 17-jähriger Messerstecher, dem Grafs Amt für 29 000 Franken pro Monat eine 4,5-Zimmer-Wohnung, einen Privatlehrer, ein rund um die Uhr aktives, zehnköpfiges Betreuerteam sowie Thai-Box-Kurse beim – ebenfalls vorbestraften – zehnfachen Weltmeister bezahlt.

Der langjährige Leiter der Jugendanwaltschaft Hansueli Gürber, der mit seinen «Therapien» mehrere gewalttätige Teenager zu Kampfsportlern ausgebildet hat.

Ein Betreuerteam aus Sozialarbeitern, das den jungen Schlägern jeden Wunsch von den Augen abliest, deren Forderungen verständnisvoll abnickt und im Zweifel lieber das Portemonnaie zückt. Und ein empörtes Volk, das angesichts der Zustände im Justizwesen jegliches Verständnis für teure therapeutische Täterverhätschelungen zu verlieren droht.

Wie konnte es so weit kommen? Tatsächlich ist das Jugendstrafrecht seit Jahren umstritten. Mehr Sicherheit für die Bevölkerung fordern die einen. Mehr Therapien für Straftäter die anderen. Ob ein Messerstecher wie Carlos, der nach SonntagsBlick-Informationen bereits als Kind gewalttätig und gefährlich war (siehe Box unten), je ein normales Mitglied der Gesellschaft werden kann, darüber streiten die Experten bis heute.

Im Zweifelsfall entschied die Politik in den letzten Jahren für das Wohlergehen des Täters und den Ausbau der Sozialindustrie. Bereits 2009, nachdem der aktenkundige Gewalttäter Daniel H.* die 16-jährige Lucie Trezzini brutal ermordet hatte, forderte SVP-Nationalrätin Natalie Rickli in einer Interpellation eine Verschärfung des Umgangs mit gefährlichen Teenagern. Der Bundesrat befand: nicht nötig.

Im gleichen Jahr forderte Rickli von der damaligen Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP), dass die Verwahrungspraxis «dringend» überprüft werden müsse. Wäre Lucies Mörder verwahrt gewesen, würde das Mädchen noch leben. Widmer-Schlumpf antwortete: nicht nötig.

2010 verlangten Nationalrat Hans Fehr (SVP) sowie 103 mitunterzeichnende Räte mehr Sanktionsmöglichkeiten gegen junge Schläger. «Wird eine Massnahme angeordnet und kooperiert der jugendliche Täter nicht, so muss der Vollzug der Freiheitsstrafe auch in einem Gefängnis möglich sein», heisst es in der Motion. Dazu der Bundesrat: nicht nötig.

Das Vorgehen der Verantwortlichen ist stets dasselbe: Man verspricht «zu prüfen». Gibt teure «Analysen» in Auftrag. Spricht im Sozialjargon von «komplexen Persönlichkeitsstrukturen», «Risikofaktoren» und «therapeutischer Massnahmebedürftigkeit». Und am Ende heisst es: Ausser Spesen nichts gewesen.

Immerhin: Jetzt schaltet sich auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) in die Debatte ein. Gegenüber SonntagsBlick sagt sie: «Der zuständige Regierungsrat hat beim leitenden Oberjugendanwalt einen Bericht zum ‹Fall Carlos› verlangt.» Es werde sich nun zeigen, «ob und – wenn ja – welche Lehren zu ziehen sind. Und ob Anpassungen auf Stufe Vollzug oder auch in der Gesetzgebung angezeigt sind», so die Justizministerin weiter.

Grundsätzlich seien für den Straf- und Massnahmenvollzug jedoch «gemäss Bundesverfassung die Kantone zuständig», sagt Sommaruga.

Diese Zuständigkeit will der Zürcher Justizdirektor Martin Graf am kommenden Freitag wahrnehmen, wenn er nach langer Bedenkzeit seinen Bericht vorlegt.

*Name bekannt

Carlos’ Kindheit: Der kleine Teufel terrorisierte ein ganz es Quartier


Der durch einen SRF-Report landesweit bekannt gewordene Messerstecher Carlos ist in Zürich aufgewachsen und zur Schule gegangen –bis er mit elf Jahren zum ersten Mal aktenkundig wurde und ein Jahr später von der Schule flog. Der Sohn eines Schweizers und einer Brasilianerin hatte nach SonntagsBlick-Informationen seine Mitschüler terrorisiert, ihnen Zigaretten am Hals ausgedrückt, sie mit Steinen oder Eisklumpen beworfen und immer wieder Schlägereien angezettelt. Da der kleine Teufel auf sämtlichen Schulhaus­arealen des Stadtteils Hausverbot erhielt, musste für ihn schon früh eine Sonderbetreuung organisiert werden. Als Carlos einmal mit 13 Jahren trotz Verbot auf dem Pausenplatz auftauchte, seien sämtliche Schüler panikartig zurück ins Schulhaus gerannt, wo die Lehrer die Türen abschlossen und die Polizei riefen. Drei Kastenwagen voller Beamter seien nötig gewesen, um den jungen Schläger festzunehmen, erzählt die Mutter eines Mitschülers. Auch seine Nachbarn haben schlechte Erinnerungen. Schon mit neun Jahren habe Carlos begonnen, «Krawall zu machen». Einmal habe er mit seinem Luftgewehr aus dem Fenster geschossen. Die Einschusslöcher im Nachbarhaus sind bis heute sichtbar. Carlos warf Möbel aus dem Fenster und demolierte den Estrich der Wohnung – worauf die Familie ausziehen musste.
Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/carlos-skandal-bundesrat-schaltet-sich-ein-id2425677.html

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 02.09.13 16:07

Angeblich sollte die Übung Carlos unterbrochen worden sein, laut Blick vom Samstag.

Nur ist Montag und es geht munter weiter. Da will doch jemand nur die Bevölkerung beschwichtigen und ruhigstellen.

Krisensitzung bei der OberjugendanwaltschaftÜbung abgebrochen?

Neue Enthüllungen über Carlos’ Betreuung setzen Justizdirektor Martin Graf unter Druck.

Publiziert: 30.08.2013 Von Andreas Kunz


Krisensitzung gestern Nachmittag bei der Zürcher Oberjugendanwaltschaft. Die ständig neuen Enthüllungen über Messerstecher Carlos und die fragwürdigen Therapien von Jugendanwalt Hansueli Gürber verlangten einen dringenden Entscheid: Soll die Übung abgebrochen werden? Oder will die Oberjugendanwaltschaft unter Amtsleiter Marcel Riesen an ihrem luxuriösen Massnahmen-Setting für den 17-jährigen Gewalttäter festhalten?

Der Entscheid soll geheim bleiben. Auf Anfragen reagierte die Amtsstelle nicht. Benjamin Tommer, Mediensprecher der Zürcher Justizdirektion, bestätigt, «dass in einer Sitzung über den Fall Carlos diskutiert worden ist». Ob das Setting aufgehoben oder vorübergehend sistiert worden ist, will Tommer «weder bestätigen noch dementieren».

Alles deutet darauf hin, dass die Übung abgebrochen werden muss. Denn wie die NZZ gestern vermeldete, war Carlos’ Thaibox-Trainer, der zehnfache Weltmeister Shemsi Beqiri, in eine weitere Straftat verwickelt.

Am 11. Februar dieses Jahres soll Beqiri an einer Kampfsportveranstaltung in der Berner Wankdorfhalle seinem ehema­ligen Fitnesstrainer gedroht haben, dass er ihm «die Fresse polieren werde». Laut Strafbefehl sei der Bedrohte dadurch «in Angst und Schrecken versetzt» worden. Daraufhin habe er gegen den Thaibox-Weltmeister Anzeige erstattet.

Für die Gemeinde «inakzeptabel»
Bereits einen Monat zuvor hatte Beqiri in der Basler Innenstadt am helllichten Tag einen Bekannten aus der Kampfsportszene niedergeschlagen. Nach einem Gespräch soll Beqiris Bruder dem Opfer Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben, bevor der Thaiboxer ihm «kraftvoll ins Gesicht» geschlagen hat, wie es laut NZZ im Strafbefehl heisst.

Als das Opfer am Boden lag, schlugen die Brüder weiter auf ihn ein. Für beide Taten wurde Beqiri zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 30 Franken verurteilt.

Die Übergriffe passierten, während Beqiri den Messerstecher Carlos persönlich betreuen sollte – und dafür von der Zürcher Oberjugendanwaltschaft bezahlt wurde. Wie viel genau der verurteilte Weltmeister dafür erhält, will die Zürcher Justizdirektion erst bekanntgeben, wenn der angeforderte «detaillierte Bericht» zum Fall Carlos vorliegt.

Druck auf den Zürcher Justizdirektor Martin Graf (Grüne) kommt auch aus Reinach BL, wo Carlos in einer von der Oberjugendanwaltschaft bezahlten 4½-Zimmer-Wohnung lebt. Es sei für die Gemeinde «inakzeptabel», dass sie über das «Sicherheitsrisiko» nicht informiert worden sei, schreibt Gemeindepräsident Urs Hintermann (SP). «Reinach fordert Sicherheit für seine Bevölkerung.» Nicht einmal die hiesige Polizei oder Jugendanwaltschaft habe von Carlos gewusst.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/uebung-abgebrochen-id2425029.html

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 02.09.13 16:28

Das da eine Wohngemeinde angst hat und um ihre Sicherheit bedacht ist, ist für mich verständlich.

Fall Carlos

Reinach sorgt sich um die Sicherheit

REINACH - BL - Messerstecher Carlos lebt in Reinach BL im offenen Vollzug. Die Gemeinde kritisiert die Zürcher Behörden, dass sie nicht über den Fall informiert haben.

Publiziert: 30.08.2013


«In Reinach war niemandem bekannt, dass sich der junge Mann hier aufhält», heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Reinach.

Im Ort lebt Messerstecher Carlos im offenen Vollzug, geniesst Boxtrainings mit dem Thaibox-Weltmeister Shemsi Beqiri, wohnt in einer Viereinhalb-Zimmerwohnung und wird laufend von rund zehn Personen betreut (Blick.ch berichtete).

Der Gemeindepräsident von Reinach, Urs Hintermann, kritisiert das Vorgehen der Zürcher Behörden. Er betont, dass seine Gemeinde in keiner Weise involviert ist.

Offenbar bestehe Sicherheitsrisiko
«Umso mehr ist es für die Gemeinde inakzeptabel, dass die Zürcher Oberjugendanwaltschaft niemanden informiert hatte, dass der Mann mit dem Pseudonym ‹Carlos› hier im ‹offenen Vollzug› lebt und somit offenbar auch ein Sicherheitsrisiko besteht.»

Hintermann fordert, dass die Zürcher Behörden die Sicherheit gewährleistet. «Da aber nicht einmal die hiesige Polizei oder Jugendanwaltschaft über den Fall informiert war, bleibt diese (Sicherheits)-Frage bis auf weiteres offen und muss von der Zürcher Behörde umgehend beantwortet werden.»

Justizdirektor verlangt Bericht
Der Kanton Zürich trage die vollen Kosten für die Betreuung von Carlos, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Zürcher Justizdirektor Martin Graf (Grüne) will den Fall ebenfalls aufarbeiten. Er wolle sich über die Vorgänge ins Bild ins Bild setzen lassen, sagte ein Sprecher. Der Bericht wird aber «nicht vor Ende kommender Woche» erwartet. (woz)

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/reinach-sorgt-sich-um-die-sicherheit-id2424935.html

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 03.09.13 14:12

Was geschieht eigentlich, wenn dieser Carlos während diesen Massnahmen zuschlägt und jemand verletzt?

Da sind sich die Politiker nicht ganz einig. Ein Strafrechtsprofessor ist der Meinung, das höchst wahrscheinlich der Staat bezahlen muss, weil der Staat diese "Therapieform" angeordnet hat.

Wobei ich mir ganz sicher bin, dass der Staat so oder so bezahlen muss, weil ja dieser Carlos gar kein Geld hat.

Staat finanziert Boxtraining - SVP will PUK = Parlamentarische Untersuchungskommission

Zahlen wir, wenn Carlos zuschlägt?

ZÜRICH - Sollte Carlos zuschlagen, haftet der Staat dafür möglicherweise - schliesslich bezahlte er dem jungen Straftäter das Boxtraining. Das sagt Strafrechtsprofessor Martin Killias. Die Zürcher SVP verlangt jetzt eine PUK.

Publiziert: 02.09.2013


Er wohnt in einer 4.5-Zimmer-Wohnung, geniesst Rund-um-die-Uhr-Betreuung, hat einen Privatlehrer und nimmt Thai-Box-Stunden: 29’000 Franken kostet die Sonderbetreuung von Messerstecher Carlos (18) den Steuerzahler jeden Monat.

Und es könnte alles noch teurer werden. Wie Strafrechtsprofessor Martin Killias (65) zur «Neuen Luzerner Zeitung» sagt, haften die Behörden möglicherweise, würde Carlos seine Boxkünste brauchen, um jemanden niederzuschlagen.

Grösseres Risiko durch Kampfsport-Training
«Das Opfer könnte dann eine Haftungsklage gegen den Staat einreichen, weil dieser seine Sorgfaltspflicht verletzt hat», sagt er. In diesem Falle würde sich die Frage stellen, ob die Prügelattacke auf das durch den Staat bezahlte Boxtraining zurückgeführt werden kann.

Für Killias scheint der Zusammenhang jedoch klar: «Wenn jemand Kampftechniken erlernt, mit denen er potenziell gefährlicher wird und gezielter zuschlagen kann, geht von dieser Person ein grösseres Risiko aus», sagt er zur «Neuen Luzerner Zeitung». «Es ist, als ob man einen verurteilten Raser mit Trainingskursen beim Sauber-Rennstall vom Geschwindigkeitsrausch abhalten wollte.»

Carlos sorgt für Aufruhr im Zürcher Parlament
Der «Fall Carlos» hat heute im Zürcher Kantonsrat für Unmut gesorgt. Mehrere bürgerliche Parteien forderten den Regierungsrat auf, Transparenz zu schaffen. Die SVP forderte gar die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK).

Die SVP sei schockiert über «das Ausmass der im zürcherischen Jugendstrafvollzug gelebten Verhätschelungspolitik», sagte der Fraktionssprecher. Dieser Fall sei kein Einzelfall. Seit Jahren gebe es Missstände im Jugendstrafvollzug, «dem Tummelfeld von Sozialpädagogen und Gutmenschen.» Jetzt sei es an der Zeit, auf- und vor allem auszuräumen. (lha/SDA)

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/zahlen-wir-wenn-carlos-zuschlaegt-id2426754.html

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 03.09.13 14:21

Und die Behörden haben doch reagiert. Anscheinend wurde Carlos am letzten Freitag am helllichten Nachmittag verhaftet und in die Strafanstalt überführt.

Er sei vor der Bevölkerung zu schützen. So das Argument der Jugendbehörden. Wobei sich bereits eine Grüne zu Wort melden musste, und es mehr als ungerechtfertigt findet, dass das arme Kind (18) in den Knast müsse.

Wäre es ein Schweizer da hätte diese den Mund nicht aufgemacht oder höchstens gesagt, das ist richtig so, kriminelle gehören in das Gefängnis. Tja, man darf sich über nichts mehr wundern.

Da wird einer von dieser Grün/Roten Truppe verhätschelt und verwöhnt, während andere mit geringeren Straftaten im Knast oder in der Verwahrung versenken.

Und es sollte eigentlich nun fast jedem Klar sein, wie verlogen die Grünen und Roten sind. Das kann man anhand dieses Zeitungsberichtes entnehmen.

Luxus-Experiment abgebrochenCarlos sitzt!

Festnahme mitten in Zürich!

Einsatzkommando griff am Freitag um 14 Uhr zu.
Am gleichen Tag behauptete der Zürcher Justizdirektor: Übung geht weiter!


Publiziert: 00.00 Uhr , Aktualisiert: 02.09.2013 Von Andreas Kunz


Tatort Zürich, letzten Freitag, 14 Uhr: Gemäss BLICK-Recherchen ist Messerstecher Carlos (18) auf dem Weg zu ­einem Termin bei den Sozialbehörden, wo die neusten Fortschritte seiner Therapie besprochen werden sollen. Die Sonne scheint, der mehrfach vorbestrafte Gewalttäter mit Thaibox-Ausbildung schlendert entspannt vom Stauf­facherplatz Richtung Werd­strasse.

Plötzlich, direkt neben dem neuen Glashaus der «Tages-Anzeiger»-Redaktion, taucht ein schwer bewaffnetes, achtköpfiges Einsatzkommando der Stadtpolizei Zürich auf. Sein Auftrag: Unverzügliche Festnahme des gewaltbereiten Straftäters.

Gemäss BLICK-Informationen waren die Polizisten über Carlos’ Termin bei den Sozialbehörden informiert. Sie stellen ihm eine Falle. Und sie rechnen mit schwerer Gegenwehr.

Doch Carlos ist derart verdutzt über den Zugriff am helllichten Tag, dass er praktisch keinen Widerstand leistet. «Ohne Prellungen oder sonstige Verletzungen» sei die «Arretierung» des Messerstechers «gelungen», heisst es aus Kreisen der Stadtpolizei.

Statt Rindsfilet Gefängniskost
Der Sprecher der Zürcher Justizdirektion, Benjamin Tommer, bestätigt die Festnahme auf Anfrage. Zu den Details heisst es: «Kein Kommentar.» Kurz nach der BLICK-Anfrage veröffentlichte die Justizdirektion gestern Abend ein Communiqué zur Festnahme. Letzten Freitag, am Tag der Festnahme, hatte das Amt von Regierungsrat Martin Graf (Grüne) noch behauptet, dass im Fall Carlos «keine Sofortmassnahmen» geplant seien. Offenbar wurde der Befehl für die Festnahme jedoch direkt aus der Krisensitzung der Zürcher Oberjugendanwaltschaft erteilt (BLICK berichtete).

Nach der Festnahme landete der Messerstecher im Gefängnis Limmattal in Dietikon ZH, dem modernsten Knast des Kantons. Neben 48 Betten für erwachsene Straftäter bietet der Knast bis zu 24 Plätze für straffällige Jugendliche und eine «zeitgemässe Einrichtung mit optimalen Unterbringungs-, Arbeits- und Schulungsmöglichkeiten», wie es auf der Website heisst.

Das luxuriöse Leben ist für den Messerstecher vorerst vorbei. Statt Rindsfilet gibt es ab sofort Gefängniskost. Statt Armani-Deo für 47 Franken muss Carlos jetzt unter die Gefängnisdusche, «mindestens 2-mal pro Woche für mindestens 10 Minuten», wie es in der Hausordnung heisst. Und weiter steht dort: «Die Insassen sind verpflichtet, die ihnen zugewiesene Arbeit zu verrichten bzw. die Schule zu besuchen oder an Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen.» Für den wöchentlichen Einkauf («Raucherwaren oder Toilettenartikel») dürfen «höchstens 70 Franken» verwendet werden, die Carlos mit Arbeit verdienen muss.

Mindestens eine Stunde pro Tag darf sich der Messerstecher im Spazierhof aufhalten. Auf Wunsch kann er auch den Fitnessraum benutzen. Hanteln auf dem Zimmer gibts allerdings nur mit Erlaubnis des Gefängnisdirektors.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/carlos-sitzt-festnahme-mitten-in-zuerich-id2427579.htm

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 03.09.13 14:25

Carlos in geschlossene Anstalt verlegt

Aktualisiert am 03.09.2013

Der 17-jährige Staftäter ist zu seinem eigenen Schutz verlegt worden. Details zu seiner Verhaftung zeigen: Carlos wurde bereits am vergangenen Freitag festgenommen – mitten in Zürich.


Die grosse Medienaufmerksamkeit im Fall des 17-jährigen jugendlichen Straftäters hat Auswirkungen auf dessen Aufenthaltsort. «Carlos ist verlegt worden», teilt die Oberjugendanwaltschaft Zürich mit. In den letzten Tagen seien Wohn- und Aufenthaltsorte des Jugendlichen bekannt geworden. Zu seinem Schutz und zur Sicherung der Massnahme wurde er nun in einer geschlossenen Anstalt untergebracht.

Laut «Blick» wurde der 18-jährige Carlos bereits am vergangenen Freitag ins Gefängnis Limmattal in Dietikon überführt.

Mit Bezug auf Stadtpolizeikreise gibt die Zeitung weiter an, Carlos sei auf dem Weg zu einem Termin bei den Sozialbehörden von einem achtköpfigen Einsatzkommando verhaftet worden. Die Polizei sei über den Termin informiert gewesen und rechnete offenbar mit Gegenwehr. Dazu kam es aber nicht, da Carlos offenbar überrascht gewesen sei. «Ohne Prellungen oder sonstige Verletzungen» sei die Verhaftung gelungen.

SVP ist schockiert
Der Fall Carlos hat am Montag auch im Zürcher Kantonsrat für Unmut gesorgt. Mehrere bürgerliche Parteien forderten den Regierungsrat auf, Transparenz zu schaffen. Die SVP forderte gar die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK). Die Grünen wollen den Bericht der Regierung abwarten.

Die SVP sei schockiert über «das Ausmass der im zürcherischen Jugendstrafvollzug gelebten Verhätschelungspolitik», sagte der Fraktionssprecher. Dieser Fall sei kein Einzelfall. Seit Jahren gebe es Missstände im Jugendstrafvollzug, «dem Tummelfeld von Sozialpädagogen und Gutmenschen.»

Jetzt sei es an der Zeit, auf- und vor allem auszuräumen, sagte der Sprecher weiter. Mittels einer PUK solle die Jugendstaatsanwaltschaft «lücken- und schonungslos» durchleuchtet werden.

Kritik an der «Streichelpädagogik» äusserte auch die BDP. Der Fall «Carlos» sprenge alle Grenzen. «Unter Resozialisierung und Integration verstehen wir etwas anderes», sagte der Fraktionssprecher.

«Stark irritiert»
Auch die BDP befürchtet, dass es sich bei «Carlos» nicht um einen Einzelfall handelt. «Wir wollen Transparenz und fordern eine detaillierte Aufstellung der bisherigen Kosten.» Zudem müssten alle Fälle geprüft werden.

«Stark irritiert» von der Medienberichterstattung der vergangenen Tage zeigte sich die CVP. Man frage sich, ob hier die Eigenverantwortung in genügendem Mass eingefordert oder die Solidarität der Gesellschaft überstrapaziert werde, sagte der Sprecher.

Nichts beschönigen
Dass junge Straftäter in die Gesellschaft integriert und nicht einfach weggesperrt werden, sei sicher richtig. Doch im Falle von «Carlos» könne man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieser seinen Betreuern auf der Nase herumtanze.

Der zuständige Jugendanwalt Hansueli Gürber habe mit dem Portrait im Fernsehen «weder sich noch dem Jugendstrafrecht einen guten Dienst erwiesen», sagte die Sprecherin der Grünen. Daran lasse sich nichts beschönigen. Es sei auch richtig, dass Justizdirektor Martin Graf (Grüne) sich im Detail dazu informieren lasse.

«Gesellschaftsfähigkeit stärken»
Der Film habe grosses Unverständnis ausgelöst. Die jetzige Diskussion dürfe sich aber nicht auf den Einzelfall beschränken. Das Jugendstrafrecht sei primär massnahmenorientiert und diene dem Ziel, die Gesellschaftsfähigkeit der Jugendlichen zu stärken. Gelinge dies, koste das auf Dauer weniger als eine kriminelle Karriere mit vielen Gefängnisaufenthalten, sagte die Sprecherin.

Leute wie Hansueli Gürber übernähmen in einer gesellschaftlich zentralen Frage hohe Verantwortung. «Es ist leicht, diesen Leuten in den Rücken zu fallen, wenn man selber keine Verantwortung übernehmen muss.» Laut den Grünen wäre es deshalb besser, den Bericht der Regierung abzuwarten.

Fall «Carlos»
Im Portrait des Schweizer Fernsehens SRF über den Jugendanwalt Gürber wurde der Fall des 17-jährigen Jugendlichen «Carlos» geschildert. Der Strafvollzug des mehrfach Vorbestraften kostet laut Gürber 22'000 Franken monatlich.

«Carlos» wird von zahlreichen Fachleuten begleitet. Zusammen mit einer Betreuerin bewohnte er eine Wohnung. Er arbeitet nicht, dafür besucht er regelmässig ein Thai-Box-Training. Über den Fall wurde in zahlreichen Medien berichtet. Justizdirektor Graf reagierte darauf und gab bei der Jugendanwaltschaft einen Bericht in Auftrag. Darin sollen der Fall des jugendlichen Straftäters aufgearbeitet und Fragen beantwortet werden. Der Bericht dürfte bis Ende Woche vorliegen.

Am Montagabend teilte die Oberjugendanwaltschaft Zürich mit, dass «Carlos» verlegt wurde. «Zum Schutz des Jugendlichen und zur Sicherung der Massnahme wurde der Jugendliche durch die Jugendanwaltschaft geschlossen untergebracht.» Die Behörde begründet den Schritt damit, dass die Medienaufmerksamkeit zur Folge hatte, dass Wohn- und Aufenthaltsorte von «Carlos» bekannt geworden seien. (wid/sda)

Erstellt: 02.09.2013, 19:18 Uhr

Quelle: http://www.derbund.ch/zuerich/region/Carlos-in-geschlossene-Anstalt-verlegt/story/23049513

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 03.09.13 14:27

Gemäss der ehemaligen Sozialarbeiterin soll Carlos sogar Cannabis auf Staatskosten erhalten haben.

Dies wurde bis dato noch nicht bestätigt, mit ausnahme der Printausgabe des Blickes.

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Re: bei den Eidgenossen

Beitrag von fidelio777 am 05.09.13 10:55

Und das war die Antwort von Carlos auf seine Verhaftung. Nun will er Rekurs einreichen, damit er wieder frei kommt.

Wenn da ein Gericht zustimmt, dann ist unsere Justiz und die Gerichtsbarkeit mehr als nur fragwürdig.

Zürcher Gericht

04. September 2013 11:40; Akt: 04.09.2013 13:59

Carlos reicht Beschwerde gegen Inhaftierung ein

Ein grosses Polizeiaufgebot hat den 18-jährigen Carlos «zu seinem eigenen Schutz» festgenommen und in ein Gefängnis gesteckt. Jetzt hat der Teenager Beschwerde dagegen eingereicht.


Der sogenannte Fall Carlos wird nun auch noch das Zürcher Obergericht beschäftigen.

Der junge Mann hat durch seinen Verteidiger am Mittwoch Beschwerde gegen seine Versetzung ins Gefängnis Limmattal eingereicht.

Das Gericht müsse prüfen, «ob die abrupte Änderung der Platzierungsform rechtlich korrekt und pädagogisch sinnvoll ist», heisst es in der Mitteilung des Anwalts. Bis zu seiner Verhaftung am letzten Freitag in Zürich wohnte der 18-Jährige zusammen mit einer Betreuerin in einer Wohnung im Kanton Basel-Landschaft.

Die Verteidigung hat kein Verständnis für die Versetzung ins Gefängnis. Alle involvierten Fachleute hätten Carlos in den letzten Monaten «erhebliche positive persönliche, soziale und kognitive Entwicklungen» attestiert.

Aus Sicht sämtlicher zuständiger Institutionen habe sich seine Platzierung somit als «sehr effektiv» erwiesen. Dies habe man dem jungen Mann auch stets so mitgeteilt, schreibt der Verteidiger. Zudem habe sich Carlos in den letzten Monaten an sämtliche Auflagen der Behörden gehalten.

«Mutmasslich wirtschaftlich sehr effizient»
Somit war die Platzierung von Carlos aus Sicht der Verteidigung nicht nur effektiv, sondern «mutmasslich auch wirtschaftlich sehr effizient».

Denn die in den Medien skandalisierten Platzierungskosten dürften für den Steuerzahler nicht höher sein als jene, die bei einer Inhaftierung in einer geschlossenen Psychiatrie anfallen oder in einer auf Jugendliche spezialisierten Gefängnisabteilung.

Kritik an Berichterstattung
Die durch Carlos ausgelöste öffentliche Diskussion über Form und Kosten des Jugendstrafvollzugs hält die Verteidigung für legitim. Allerdings könne diese nicht anhand von anekdotischen Beobachtungen von Einzelfällen erfolgen. Dies führe zu Verzerrungen.

In der gegenwärtigen Diskussion sei beispielsweise «deutlich zu kurz gekommen», dass Carlos vor seiner Platzierung in der Wohnung während langer Zeit einem äusserst strengen Regime unterworfen war, etwa im Gefängnis beziehungsweise in der Psychiatrie.

Film-Ausstrahlung nicht zugestimmt
Der Anwalt weist auch darauf hin, dass im Vorfeld des Films stets von einem Porträt des Jugendanwalts die Rede gewesen sei - bei vollständiger Anonymisierung des Einzelfalls. Der Ausstrahlung eines Films, der die Anonymisierung nicht gewährleistet, hätten weder Carlos noch seine gesetzliche Vertretung noch die Verteidigung zugestimmt, wie es weiter heisst.

Im Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens SRF über den zuständigen Jugendanwalt Hansueli Gürber wurde der Fall Carlos geschildert. Der Strafvollzug des mehrfach Vorbestraften kostet laut Gürber mindestens 22'000 Franken monatlich. Carlos wird von zahlreichen Fachleuten begleitet.

Der Film löste ein grosses mediales Echo aus. Auch im Zürcher Kantonsrat kam Unmut auf. Voraussichtlich am Freitag will die Zürcher Justizdirektion einen Bericht zum Fall vorlegen.

Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/10073332

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